Voyage Journal 7921 Day 1

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Day 1 - August 21, 2009 - Kangerlussauq

By Claudia Holgate, Ornithologist

Co-ordinates: 66o 50’ 52” N 51o 19’ 45 W
Weather: Mild with light rain
Air Temperature: 7.1C (44.8F)
Pressure: 1002hPa
Wind: 48km/h N

Today was an exciting day as we embarked new guests for this voyage, which promises to be an exciting journey along the Northwestern parts of Greenland, with all its huge icebergs and glacial splendor. We are hoping to see the Northern lights or Aurora Borealis; there is a good chance of good marine mammal sightings and the birds should be interesting too!

The ship anchored off the pier at Kangerlussuaq, so we had to embark all the guests and their luggage (not to mention provisions) by Zodiac, which although it seemed like a mammoth task, went smoothly without any problems.

Kangerlussuaq is the only international airport in Greenland with a runway of 2.8km and was developed due to the US having a military base here during the Second World War and as an early warning system during the Cold War. It has since been returned to Greenland and now functions as the springboard for all activities in Greenland. Kangerlussuaq is meant to have excellent weather with sunshine 300 days of the year and with an annual rainfall of only 120mm per year. This would mean that it is a polar desert, however, today just happened to be the day that it rained. Fortunately, it was not a heavy rainfall and the guests made it on board fairly dry.

All the guests were on board and checked in before 3pm and those who arrived early were treated to a buffet lunch in the Panorama Lounge.

At 4pm, we had the mandatory safety drill and briefing by our Safety Officer Igor, which ensured that everyone could find their way to The Theatre, which is where our briefings and lectures are always held.

At 6:30pm, our Expedition Leader, Robin West introduced the heads of departments as well as the Expedition Team. The Expedition Team is a multi-talented group, with Toby Musgrave as the botanist, Christian Walter and Susan Langley the historians, Hans-Peter Reinthaler the biologist and botanist, Rob Suisted our marine biologist, Chris Srigley our keen-eyed general naturalist who knows something about everything, and myself as the ornithologist. Robin is ably assisted by Jarda Versloot as Assistant Expedition Leader, and Nicki D’Souza as Staff assistant. The voyage will be documented by Richard Sidey, who, from his work on the previous voyage, has proved himself to be a brilliant videographer and photographer.

7:30pm was the time for our first taste of the wonderful food that will be served every dinner on board the Prince Albert II, before we retired to our suites after a long day of traveling.


TAG 1 | AUGUST 21, 2009 | KANGERLUSSUAQ
von Christian Walter, Ethno-Historiker

Koordinaten: 66° 57’ 25” N, 50° 57’ 36” W
Wetter: vorwiegend wolkenverhangen
Luft Temperatur: 7,1°C
Luftdruck: 1002 hPa
Wind: 4,1 kmh

Der Tag hatte früh für mich begonnen (ab 06:45 Uhr an der Pier bereitstehend, um beim Ausladen des Gepäcks und der Gäste der Reise 7920 zu helfen), es gab aber auch eine Gelegenheit, die Pause an Land zu einem kleinen Spaziergang die Strasse zum Flughafen entlang zu nutzen.

Gegen 11:oo Uhr kamen die ersten Gepäckstücke der neuen Gäste, die per Zodiac zur Prinz Albert II gebracht wurden; knapp zwei Stunden später Frischproviant aus Holland, Indien (!) und anderen Teilen der Erde, damit wir nicht bis Kangerlussuaq verhungern würden....

Und dann kamen die neuen Gäste: 114 Mitreisenden waren angesagt, doch nur rund 100 waren am Flughafen und in Sondrestrom Port (=Hafen von Kangerlussuaq) gezählt worden. Kaum aus dem Bussen ausgestiegen, wurden sie auch schon in sprachliche Gruppen unterteilt: Robin gab den englischsprachigen, ich den deutschsprachigen eine Blitzeinweisung in den Gebrauch der Zodiacwesten und die Nutzung der Zodiacs. Die Gruppen waren dann auch nach kurzer Zeit sicher an Bord angekommen, doch wir warteten noch auf mehrere Gäste. Nach Anruf auf dem Schiff und Überprüfen des Manifestes und der ausgegebenen Schlüsselkarten sollte sich herausstellen, dass wir nur knapp 104 Personen als Gäste an Bord haben würden. Eine gute Zahl für die verschiedenen geplanten Ausflüge und Zodiacfahrten.

Um 15:3o Uhr war Landgangsende und gleichzeitig auch Abschied von Juan Carlos Restrepo, unserem kolumbianischen Geologen, sowie Robin Aiello, der US/australischen Meeresbiologin, die hier ihre Arktissaison beendeten, um später in der Karibik, bzw. Mittelamerika wieder einzusteigen.

Um 16:oo Uhr fand die Seenotrettungs- und Sicherheitseinweisung im Theatre statt. Und dann ging es auch schon los: der Anker wurde gehoben und die Prince Albert II nahm Kurs auf das offene Meer –noch lagen aber 160 Kilometer Fjord vor uns- und die Stadt Sisimiut.

Das Wetter hatte sich leicht, aber merklich verbessert und die Sichten auf Gletscher und/oder deren Moränen liessen so manche Kamera zücken, bevor es um 18:3o Uhr hiess, sich erneut im Theatre zu treffen. Dort wollte Robin West, unser Expeditionsleiter (oder kurz: EL), einige wichtige Mitarbeiter der Besatzung und natürlich auch sein Team, d.h. Expeditionsmitglieder, vorzustellen.

Während die anderen Besatzungsmitglieder von Robin vorgestellt wurden, war es an uns, uns selbst vorzustellen. So kamen nach und nach Jarda, die holländische Vertreterin von Robin, Nicky, die deutsche Assistentin, Claudia, die südafrikanische Vogelkundlerin, Susan, die kanadische Unterwasserarchäologin, Chris, der kanadische Allroundnaturkundler, Rob, unser neuseeländischer Indiana Jones (so zumindest wurde er von Mitreisenden der vorvorherigen Reise bezeichnet) –offiziell Meeresbiologe und bekannter Tierfotograf, Toby, unser britischer Botaniker und Richard, unser neuseeländischer Bordfotograf, auf die Bühne, bevor es an Hans-Peter und mir war, den deutschsprachigen Gästen auch ein paar nicht-englische Sätze zu sagen.

Hans-Peter, aus Österreich, ist Botaniker, während ich, als „Osterinsulaner“, für die Menschen zuständig bin. Abschliessend wurde bekannt gegeben, dass dies das letzte Mal gewesen wäre, dass alle Gäste ein gemeinsames Treffen gehabt hätten; von jetzt ab würde man die Gäste nach Sprachen trennen.

Um 19:3o Uhr machte das Restaurant auf, und Uta, unsere berliner Maitre d’ setzte mich zu drei weitgereisten Damen, die auch schon auf anderen Expeditionskreuzfahrtschiffen unterwegs gewesen waren, bzw. mit mir auf der Europa zwischen Buenos Aires und Valparaiso gefahren sind.

Der Gesprächsstoff war dann auch vorwiegend auf Expedition ausgerichtet, bzw. es wurde auch nach Stefan Kredel, unserem bayrischen Geologen aus Buenos Aires gefragt....

Das kurzweilige Abendessen wurde dazu auch noch durch schöne Sichten auf Moränen und Gletscher untermalt, und so mancher Moment wurde genutzt, um Aufnahmen der Landschaft zu machen.

Während danach in der Panorama Lounge der eine oder die anderen Drinks eingenommen wurden, begann es langsam zu dämmern –leider doch noch etwas zu wolkenverhangen für das Polarlicht –vielleicht würden wir es dennoch auf der Reise zu sehen bekommen....

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