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Day 4 - August 8, 2009 - Bumsebu And Poolepynten, Svalbard, Norwegian Arctic

By Rob Suisted, General Naturalist

Co-ordinates: 078°07.5’N 012°39.7’ E
Weather: Foggy, little wind
Pressure: 1011
Wind: light

The alarm clock rudely awoke me at 4.30AM. We had a full day planned, and had to make an early start to cover the ship’s reposition between chosen landing sites. We were hoping to make a landing at Bumsebu, the site of an interesting old log cabin used by trappers in days gone by.

The hut is festooned with large sharp nails around the doors and windows, there to protect the hut from any unwanted attention from polar bears. Also, from the large piles of whale bones bleaching in the sun, it previously was an important site for hunting of beluga whales. Surrounding the hut is a nice tundra area. However, this morning we were not in luck – the fog and drizzle had descended thickly to make it impossible for us to secure the site from polar bear risk. With much regret the Expedition Team had to cancel the landing. For some onboard this would have been OK, and allowed more time in bed, but for many it was a shame. Hurried plans were hatched to visit a great site we’d found previously nearby and the ship repositioned. Lady luck wasn’t on our side again and the weather was closed in further. Our Expedition Leader, Robin West, had to make the unenviable call of cancelling the morning’s activities, and the ship set off towards our next destination.

In the morning, Juan gave a lecture on the back concepts of geology and what lies below us in the earth. After lunch I was up to lecture on photographic tips in the Arctic and showed a compilation of images taken in the Antarctic also. They were both enjoyed by many.

Our afternoon landing was at Poolepynten, a well-known Walrus haul-out area on Prins Karls Forland. Luck was again against us with the fog remaining low, but worse than that, the Walrus group that normally lies around here on the beach was missing! The opportunity for people to get ashore was still important, and a good walk was had by many looking at birds and other interesting things on the large sandy point. Mist again lowered making polar bear security risky so we vacated the site into Zodiacs, but not before several walruses swam along the shore side looking for a haul-out location. Knowing what the walruses in the shallows were after (a safe haul-out with other walruses) I quickly had my group sit down. Sure enough, the large adult male came into the shallows for a closer look at us before figuring out we were in fact humans. It was enough though for photos to be taken and a great memory captured. We hadn’t seen the colony, but thankfully, many people went away seeing walruses swimming close by.


TAG 4 | AUGUST 8, 2009 | BAMSEBU, BELLSUND; POOLEPYNTEN, PRINS KARLS FORLAND, SVALBARD
von Hans-Peter Reinthaler, Biologe

Koordinaten: 78 07.5 N, 12 39.7 E
Wetter: bedeckt it Nebel am Nachmittag Nieseln

“Fünf Uhr standby” hieß es für das Expeditionsteam und 5.30 Uhr für die ersten Gäste. Es war ein langer Tag geplant. Zuerst eine Anlandung in Bamsebu im van Keulenfjord, mit Tundrawanderung, Geschichte und vielleicht sogar Rentiere. Am Nachmittag die zweite Anlandung auf Prins Karls Forland bei Poolepynten und der Walrosskolonie dort.

Mein Wecker klingelte um 4.15 Uhr, ich warf einen Blick aus dem Bullauge und starrte in eine Nebelwand, wischte mir gründlich über die Augen um jeden Zweifel zu zerstreuen, aber die Nebelwand verschwand nicht. Eine halbe Stunde später hatte sich der Nebel etwas gelichtet, die Scoutboote hatten ebenfalls das ok “Zone ist Eisbär frei” gegeben, sodass wir unsere Grundausrüstung an Land brachten. Zwei blaue Plastiktonnen für die Rettungswesten, einen roten Leinenseesack mit Flaggen zur Wegmarkierung, eine gelbe wasserdichte Segeltasche mit Erster Hilfe Ausrüstung, Reinigungsbürsten für die Gummistiefel und eine blaue Holztreppe als Hilfe zum Aus- und Einsteigen bei den Zodiaks.

Es nieselte leicht die umliegenden Berge waren wolkenverhangen aber die See war spiegelglatt. Angekommen am Strand luden wir die Ausrüstung aus dem Zodiak und bauten sie in kurzer Entfernung vom Landungsplatz auf. Nun hieß es warten denn noch war man sich auf Grund der Wetterlage unschlüssig ob man einen Landgang für die Gäste machen sollte oder nicht. Einen Augenblick später wurde der Nebel wieder dichter und das Gelände konnte nicht mehr hundertprozentig durch unsere Eisbärwächter gesichert werden. Es ging wieder zurück zum Schiff, dort wurde nochmals eine halbe Stunde gewartet in der Hoffnung die Wetterlage würde sich bessern. Jedoch vergebens, ganz im Gegenteil der Nebel wurde immer dichter und so musste unser erster Landgang in Spitzbergen abgesagt werden. Zu starker Nebel verhindert, dass wir einen wichtige historische Stätte auf Spitzbergen, wo 550 Belugawal Skelette uns daran erinnern zu welchem Zweck die frühen Seefahrer in diese Gebiete gekommen sind, besuchen. Aber nicht nur der “Walfriedhof” ist interessant hier in Bamsebu, die Tundrawanderung gibt einen ersten Eindruck von der bescheidenen aber schönen Flora von diesem Archipel.

Kurz nachdem entschieden wurde ging es nahm die Prince Albert II Fahrt in Richtung unserem nächsten Ziel, Poolepynten auf Prins Karls Forland auf. Dazwischen waren im Theatre zwei Präsentation angesetzt, eine von Juan Carlos Restrepo unserem Geologen über Plattentektonik, die andere Präsentation von Rob Suisted über Naturfotografie. Für unsere deutschsprechenden Gäste zeigt Christian Walter seinen Vortrag über Svalbard in der Observation Lounge.

Natürlich standen auch Recaps und Briefing auf dem Programm, wie schon die Tage zuvor getrennt für die deutsch- bzw. englischsprechenden Gruppen. Im Recap war der Mittelpunkt die Eisbärensichtung vom Vortag und eine weißgefärbte Gryllteiste, entdeckt von Claudia Holgate in der Nähe des Paierlbreen. Es wurde kurz auf die Biologie und Verhaltensweise der Eisbären eingegangen, die Gryllteiste wurde als Beispiel aberranter Färbungen (Albinismus, Melanismus) und deren Entstehung herangezogen.

Gegen 15.00 Uhr erreichten wir dann Pollepynten und zur unserer Überraschung und Enttäuschung waren keine Walrosse am Strand zu sehen. Nur im Wasser in Strandnähe konnten wir eine Gruppe von 4 Walrossen ausmachen. Unglücklicherweise war auch noch dichter Nebel über die Insel gelegt und so mussten wir die Anlandung etwas verzögern bis sich die Sicht etwas gebessert hatte. Wir boten unseren Gästen als Alternative eine Strandwanderung an, wobei dieser Teil von Poolepynten viel interessante Einblicke in die Meeresbiologie gibt, bedingt durch die verschiedenen Organismen (Tang, Schneckeneier, Krabben, Muscheln etc.) und Gegenstände (Baumstämme, Bauholz, Eisenbahnschwellen und unterschiedlicher Plastikabfall) die hier angeschwemmt werden. Baumstämme und Eisenbahnschwellen aus Sibirien zeugen von der Eisdrift quer über den Arktischen Ozean, Plastik vom Golfstrom und die Organismen von einem reichen Unterwasserleben in diesen Gewässern. Die Zodiakgruppen 3 und 4 hatten bei ihrem Landgang etwas mehr Glück den die Walrosse kamen entlang des Strandes geschwommen und so konnten unsere Gäste, zu mindestens ein Teil, doch noch diese einmaligen Tiere beobachten und fotografieren. Ein langer und anstrengender Expeditionstag ging mit diesem “Walross-Erlebnis” zu Ende.

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