Voyage Journal 7920 Day 1

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Day 1 - August 5, 2009 - Tromso, Norway

By Chris Srigley, General Naturalist

Weather: Sun and hot!

Day 1, a new chapter aboard the Prince Albert II.

Preparations for this afternoon have been going on all day, and all night for that matter. But as the clock nears 1500, the last of our preparations are complete. 

As the guests arrive, our Maitre d’ Uta Rickett and Naturalist Rob Suisted greet them at the port’s gate. Leaving their luggage, they are directed up the gangway to check in while the luggage is sent on to their suites.

Passing through The Library for a quick check of their temperatures, they are off to the Panorama Lounge for final check in and cocktails before retiring to their suites to unpack or wander about exploring their home for the next sixteen days.

Our sail-away time has been set for 1700 and we want to stick to it as we have some distance to make before reaching Bjornoya, our stop for tomorrow afternoon. As this time nears, our Expedition Leader Robin West warmly welcomes all guests onboard.

As we throw the lines and set off on our voyage of discovery, Captain Aleksander Golubev greets our guests for the first time and brings to their attention our planned lifeboat drill at 1730. Required by law within the first 24 hrs of any voyage, all guests must attend.

The lifeboat drill runs smoothly, Robin takes roll call before Safety Officer Igor runs through procedures onboard. He explains fire systems, what to do in an emergency and what should happen if a man overboard situation occurs, among other things, before Robin takes over to demonstrate the donning of a lifejacket.

At 1830, guests gather once again in The Theatre for introductions to the heads of departments and the Expedition Team.

With tomorrow’s half-day at sea, we are lucky (with AECO and Zodiac briefings still to come) to be able to finish up early so guests can head off to finish unpacking before their first dinner aboard. We will run through those briefings in the morning.

With all of the travelling that has been done to make it onboard, it is time for our guests to relax and settle in to life aboard the Prince Albert II. I’m sure they will come to love life onboard as much as the guests who left with smiling faces this morning.

Getting to know their fellow guests and forging new friendships will be as much of the adventure as the trip itself.

"To new friendships and the adventure ahead!”


TAG 1 | AUGUST 5, 2009 | TROMSO, NORWEGEN
von Christian Walter, Ethno-Historiker

Luft Temperatur: 16C
Luftdruck: 1020 hPa
Wind: kaum spuerbar in der Stadt

Der Tag hatte sonnig begonnen und nach einem Rundgang durch Tromso (mit Einkauf von Gummibaeren, Himbeeren und Briefmarken sowie dem Besuch einer Kunstausstellung) war es bald wieder Zeit, auf der Prince Albert II zu erscheinen, um bei der Ankunft der neuen Gaeste bereitzustehen.

Schon am fruehen Morgen –noch waehrend der Ausschiffung- hatten vereinzelte Gaeste ihre Gepaeckstuecke vor dem Schiff deponiert, um am Nachmittag dann offiziell an Bord gehen zu koennen. Schon um 14 Uhr erschienen dann die ersten Gaeste, und die Einschiffung konnte danach zuegig in der Panorama Lounge vorgenommen werden.

Waehrend Hans, Nicki und Robin Aiello die Paesse entgegennahmen, bzw zum Zahlmeister (korrekter Titel: Finance Control Officer) brachten, lag es an Juan Carlos und mir, die digitalen Fotos eines jeden Mitreisenden zu machen.

Die Einschiffung und dementsprechend auch die Ausklarierung musste sich dann etwas verzoegern, da ein Handgepaechstueck mit allen wichtigen Papieren und Dokumenten auf unerklaerliche Weise verlegt worden war. Ohne Paesse konnten die betroffenen Gaeste nicht an Bord gelassen und mitgenommen werden. Die Gangway wurde bis zum letzten Moment noch draussen gelassen (vielleicht haetten die Gaeste das Schiff ja noch verlassen muessen), doch gluecklicherweise meldete sich der Gast aus Suite 303, weil es bei ihm ein Gepaechstueck gaebe, das nicht zu ihm gehoerte. In allerletzter Sekunde sozusagen, konnten so sowohl Schiff als auch die betroffenen Gaeste beruhigt werden und die Prince Albert II konnte ihre Fahrt mit wenigen Minuten Verspaetung aufnehmen.

Die Leinen wurden geworfen, das Schiff drehte, um unter der Bruecke an der Eiskathedrale vorbei Fahrt in Richtung Baereninsel aufzunehmen. Der Wind nahm sofort zu, aber die Aussicht auf Tromso und die umliegenden Berge lohnte sich. Kaum hatten wir die Bruecke hinter uns gelassen, da ertoente auch schon die Stimme des Kapitaens. Er begruesste alle neuen Gaeste und wies auf die in wenigen Minuten stattfindende Sicherheitsuebung hin.

Das Theatre funktionierte deshalb auch als Musterstation, und Sicherheitsoffizier Igor sprach in der obligatorischen Seenotrettungsuebung alle wichtigen Punkte bezueglich der Sicherheit an Bord an. Nach seinen Ausfuehrungen hatten wir knapp 25 Minuten bis zur naechsten Veranstaltung, der Vorstellung verschiedener wichtiger Mitarbeiter an Bord, sowie auch des Expeditionsteams.

Die Vorstellung (wie auch spaeter viele andere Durchsagen, bzw Bekanntmachungen) wurde zweisprachig durchgefuehrt, denn knapp 20% der Gaeste sind deutsch-sprachig.

Neben Robin West, unserem Expeditionsleiter aus Suedafrika, stellten sich auch Jarda Versloot (seine Assistentin) aus Holland, Nicky Denaire (Staff-Assistentin) aus Deutschland, Claudia Holgate aus Suedafrika, fuer Vogelkunde zustaendig, sowie Robin Aiello (Meeresbiologin) aus den USA, bzw Australien, Juan Carlos (Geologe) aus Kolumbien, Rob Suisted (Meeresbiologe) aus Neuseeland, Chris Srigley (Naturkunde) aus Kanada, Richard Sidley (Fotograf) aus Neuseeland, und unsere Baerenschuetzer Rune aus Daenemark und Lasse aus Norwegen vor. Hans-Peter Reinthaler (Biologe/Botaniker) aus Oesterreich und ich wuerden sich um die deutsch-sprachigen Gaeste kuemmern, sodass viele Veranstaltungen zeitgleich auf zwei Sprachen, aber in anderen Raeumlichkeiten abgehalten werden wuerden.

Eine Versammlung aller Expeditionsmitglieder endete rechtzeitig zum Abendessen, und die Fahrt durch die Fjorde und Kanaele konnte in Ruhe bei gutem Essen (und eventuell dem einen oder anderen Wein/Bier) genossen werden.

Gegen 21:30 erreichten wir dann die zu Beginn ruhige, offene See. Bei Ende des Schreibens dieses Berichtes (22:40 Uhr) kam dann eine langgezogene Duenung auf, doch viele der neuen Gaeste wurden dadurch wahrscheinlich in den vielverdienten Schlaf gewogen...

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