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Day 9 - June 9, 2009 - At Sea In The Norwegian Fjords – Arctic Circle

By Juan Carlos Restrepo, Geologist

Co-ordinates: N 65º 52.3’, W 012º 21.9’
Weather: Blue skies, calm winds and calm seas.
Air Temperature: 11 C
Sea Temperature: 7 C
Pressure: 1008 hPa

I probably should not start today’s log with a statement like the one I am about to make, but I think this has been (for me) the nicest day of this voyage so far. I must explain at this point that I am not saying that the previous days were not great, not at all. We have had wonderful days, but this one has truly been an exceptional one

The seas have been calm, the sun always present, the winds mild and the landscape simply breath-taking.  The magnificence of the fjords is something that one cannot explain with words.  As we sailed north towards the Arctic Circle, the wonderful scenery kept on passing by as the Prince Albert II sailed down the fjords.

In the morning, our marine biologist Robin Aiello presented a fun and informative lecture about marine mammals.  She explained the physiological adaptations that allow these animals to live in the sea.  At the same time, one of our onboard geologists, Stefan Kredel, presented his “From Snowflakes to Glacier Ice”. Stefan explained (in German) the formation of glaciers and their main characteristics. 

The fine weather was just ideal for a lunch on deck and many of our guests took the opportunity to have theirs on the sun deck. Most of them spent a great part of the day on deck enjoying the views.

In the afternoon, our onboard lecture program continued with Monica Steinhoff talking about the ecology of the animals of the Arctic while I presented “Glacier Ice, The Life and Death of Continental Ice”. In this presentation, I explained to our English-speaking guests the formation of glaciers, valley glaciers, fjords, ice sheets and icebergs. 

Right at the end of both lectures, the Captain made an announcement letting everybody know that we were approaching the Arctic Circle. The Hotel Department staff prepared teatime outdoors on the sun deck. Drinks and canapés were served as we sailed around the sculpture of the globe that marks the 66º 33’ latitude north. At this point, an incredible thing happened, a minke whale started breaching quite close to the vessel. Minke whales don’t breach often, and that, added to the fact that it happened at the exact moment that we were crossing the Arctic Circle, was quite an amazing moment.

Everybody had a wonderful time. At 17h30, the Expedition Staff held a Recap & Briefing. The Venetian Society cocktail party and dinner followed. During dinner I marveled at the beauty of this part of the world as the ship sailed along some quite narrow passages. The light was beautiful and many went up on deck after dinner to enjoy the rest of the evening.


TAG 9 | JUNi 9, 2009 | NORWEGISCHE FJORDE
von Christian Walter, Ethnohistoriker

Koordinaten: N 65º 52.3’, W 012º 21.9’
Wetter: Sonnig mit vereinzelten Wolken
Luft Temperatur: 11 C
Meeres Temperatur: 7 C
Luftdruck: 1008 hPa
Wind: relativ ruhig

Nach einer ruhigen Nacht, in der die Prince Albert II gut 150 Seemeilen zurueckgelegt hatte, konnte das Fruehstueck bei fast spiegelglatter See in unmittelbarer Umgebung von niedrigen Inseln und hohen Bergen eingenommen werden.

Waehrend unserer Fahrt sahen wir verschiedene Ortschaften und immer wieder kleine Faehren, die zwischen den Inseln und dem Festland hin- und herpendelten. Motorboote, Yachten, das eine oder andere Fischerboot belebten die Fjorde, und in der Ferne konnten zwei groessere Schiffe ausgemacht werden.

Stefans Vortrag "Von der Schneeflocke bis zum Packeis" gestattete uns dann einen Einblick in die landschaftsbildende Kraft der Gletscher, und deren Entstehung aus den einzeln betrachtet faszinierenden Schneeflocken. In den Fjorden liess der Schnee noch etwas auf sich warten, doch in der Ferne konnte man vereinzelte Schneefelder an den Haengen sehen.Kapitaen Peter Stahlbergs Versprechen, dass er die schoenste Route durch die norwegischen Fjorde ausgesucht habe, sollte sich bestaetigen, und puenktlich zur Mittagsansage fuhren wir an den "Sieben Schwestern", einer steuerbords gelegenen Gruppe von Bergruecken im 90 Grad Winkel zur Kueste vorbei.

Das Klima war so angenehm -11 Grad fast ohne Wind bei blendendem Sonnenschein- die Aussicht so schoen, dass nur ein knappes Dutzend das Mittagessen im Restaurant einnahm, alle anderen Gaeste schienen auf dem Pooldeck einen Platz gefunden zu haben.Der Nachmittag zeigte weiterhin eine Vielfalt von Inseln an Backbord, und die beiden uns begleitenden Lotsen muessen auch die Fahrt in Richtung Polarkreis genossen haben. Doch bevor wir diese imaginaere Linie ueberqueren sollten, gab Monika einen Vortrag zur "Tieroekologie der Arktis". Es war soviel an Information zu den Tieren und den Bedingungen unter denen sie ihr Leben fristen, dass der Vortrag unterbrochen werden musste, als wir uns dem Polarkreis naeherten.

Alle Mitreisenden, sei es Gaeste, Staff oder Restaurant-Team, selbst verschiedene Offiziere, erschienen zu einem Polar Punch auf dem Sonnendeck, als wir uns der kleinen Insel naeherten, auf der eine symbolische Erdkugel den Punkt der Ueberquerung des noerdlichen Polarkreises kenntlich macht.

Ein Gruppenfoto wurde von Camille aufgenommen, doch da der Kapitaen fehlte, wurde es ein paar Minuten spaeter wiederholt. Und wie auf Bestellung sprang ein Minkewal kurz nach dem Passieren des Polarkreises vor uns aus dem Wasser!

Womit wohl niemand (und am wenigsten Conrad) gerechnet hatte, war die Polarkreis-Taufe, die der Kapitaen an Conrad vornahm: er warf ihn kurzerhand in den Jacuzzi.

Das Sonnendeck blieb weiterhin ein beliebter Aufenthaltsort, bis um 17:30 Uhr zum Recap und Briefing, d.h. Rueckblick und Vorschau, in das Theater aufgerufen wurde.

Als ersten Beitrag gab es Aufnahmen von den letzten Tagen der Reise als Spezialausgabe des "Internationalen Beobachters", gefolgt von Monikas fehlenden Informationen. Sie nahm die Gelegenheit war, ihren um 16:00 Uhr unterbrochenen Vortrag zu beenden.

Stefan blieb es dann vorbehalten, den Polarkreis zu erklaeren, die Vorschau auf morgen zu halten, und den Neueingestiegenen eine Zodiaceinweisung zu geben.

Im Anschluss an das Recap wurde ein Cocktail fuer die Mitglieder der "Venetianischen Gesellschaft" (=Vielfahrern von Silversea) in der Observation Lounge gegeben, bevor es zum italienischen Abendessen ging.

Die Naechte wuerden jetzt immer laenger dauern (Mitternachtssonne), aber deswegen wurde ein Besuch der Panorama Lounge, mit dazugehoerigem Drink, noch lange nicht abgeschrieben.

Der Seegang sollte nicht schlechter werden, die Ausbootung am naechsten Morgen wuerde erst kurz vor neun stattfinden, und bei dieser schoenen Kulisse waere es nahezu ein Verbrechen, sich nicht noch auf den Aussendecks oder der Panorama ,bzw. Observation Lounge aufzuhalten. In Ruhe schlafen konnte man ja noch nach dem Urlaub...

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