Expedition Svalbard Voyage 7218 Day 1

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Day 1 - July 22, 2012 - Longyearbyen, Svalbard 

By Juan Carlos Restrepo, Geologist

Co-ordinates: N 78º 13.226’, E 015º 38.791’
Weather: Overcast
Air Temperature: 7ºC
Pressure: 1012 hPa
Wind: 5 knots


The Silver Explorer came alongside in the port of Longyearbyen this morning, and stayed there all day today. After a quick turnaround, and shortly after the charter plane landed, we started embarking our guests.

They were greeted at the gangway by some of our Expedition Team members and hotel staff and then directed to the Panorama Lounge for check-in. The procedure was simple - hand in a passport, receive a suite key and have a photo taken.

Once finished with the embarkation formalities our guests were shown to The Restaurant for lunch. After a delicious meal everybody headed to their suites to unpack and settle in.

The afternoon was one filled with various briefings and drills. At 3:30 pm the Captain and ship’s crew carried out the mandatory emergency muster drill in The Theatre.

We set sail from Longyearbyen at 4 pm and at 4:30 our Expedition Leader Conrad Combrink invited all guests to The Theatre and introduced some of the onboard Heads of Department, as well as the Expedition Team members.

These staff introductions were followed by an environmental briefing outlining the requirements and guidelines set out by AAECO (Association of Arctic Expedition Cruise Operators). In this briefing Conrad covered and explained a range of topics regarding tourism activities in the Arctic, including how to behave around wildlife (e.g. polar bears, walrus) and how to walk through tundra in order to minimize our impacts.

Following this briefing he went on to present the Zodiac Briefing, which explains the proper procedures for safely getting into and out of Zodiacs and finished with a destination briefing about the activities we will offer tomorrow in Woodfjorden.

Before dinner, the expedition staff handed out rubber boots to those guests who wanted to make use of the ship’s supply. The evening went on smoothly as we sailed out of the scenic Isfjorden, full of tingling anticipation about the days to come. Svalbard here we come! 
 

Voyage 7218
Tag 1
22. Juli 2012
Michaela Mayer, Meeresbiologin


Der Charterflug aus Oslo landet pünktlich und so haben die Busse mit unseren neuen Gästen noch Zeit auf dem Weg zur Silver Explorer eine Runde durch den kleinen Ort Longyearbyen zu drehen. Viel gibt es dort nicht zu sehen, aber irgendwie ist eine arktische Stadt schon etwas ganz besonderes: Ich hatte am Vormittag ein Hundeschlittenteam gesehen, das ein Auto zog anstelle des Schlittens. Gleich hinter dem Autohundeteam kam ein Fahrrad, das von zwei Hunden gezogen wurde. Ob das wohl ein Wettrennen war? Da heute Sonntag ist, haben die Einheimischen frei und spazieren in Grüppchen ins Gelände. Jede Gruppe hatte ein Gewehr dabei, auch um Longyearbyen herum muss immer mit Eisbären gerechnet werden.

Als unsere Gäste an Bord kommen, bin ich in der Panoramalonge beim Empfangskomitee und verteile die Schlüsselkarten für die Suiten. Schön, es sind sehr viele bekannte Gesichter unter den Neuankömmlingen.

Die Suiten sind schon bereit und so können die Gäste gleich nach dem Mittagessen einziehen. Langsam wird's spannend, die Reise kann bald losgehen. Vorher müssen wir alle noch eine Sicherheitsunterweisung absolvieren, bei der trainiert wird wie alle in die Rettungsboote kommen, falls ein Notfall eintreten sollte. Ich bin da zuversichtlich, dass es bei dieser Übung bleiben wird.

Silver Explorer legt pünktlich ab und setzt Kurs auf den Ausgang des Eisfjordes, um am Ausgang gen Norden abzubiegen, um unser erstes Ziel anzusteuern.

Unser Expeditionsleiter Conrad stellt im Theater einige der wichtigen Personen vor, die unsere Gäste in den nächsten Tagen treffen werden, darunter unseren Chefkoch, den Headsommelier, unseren Klavierspieler und unsere Damen aus dem Silversea Spa. Danach stellt sich jedes Mitglied unseres Expeditionsteams selbst vor. Dies ist die vorerst letzte zweisprachige Veranstaltung, ab jetzt werden Deutsch und Englisch sprachige Gruppen getrennt, das ist gemütlicher.

Deutschsprachige Gäste, die keine Gummistiefel mitgebracht haben, können sich während das englische Briefing läuft, Gummistiefel aus unserem großen Vorrat ausleihen. Danach geht's umgedreht. Die Gummistiefel werden alle noch gut gebrauchen können, denn ab jetzt gibt es nur noch nasse Anlandungen bis Tromso.

Am Abend ist es ruhig an Bord, jeder muss sich noch ein bisschen einrichten, auch ich habe Wechsel in der Zimmeraufteilung. Aber der Tag war lang und jetzt ist dieser Tagebucheintrag zu Ende und ich kann schlafen gehen. Morgen wartet ein spannender Tag auf mich und ich freue mich jetzt schon auf den ersten Eisbaren der Reise.

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