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Day 5 - November 3, 2010 -  Castro, Chiloe

By Peter Clement, General Naturalist

Co-ordinates: S 42.29, W 73.44
Weather: Overcast with rain showers


As daylight came in, the Prince Albert II was making its way up the Chiloe fjord to come to an anchor position by the town of Castro. It had been hoped that we would be able to dock, but due to complications with the port’s insurance for the new dock, we were unable to.

We would now be disembarking by Zodiac and after a good breakfast, Expedition Leader Robin West had us on our way to shore by Zodiacs. We landed on a long concrete ramp and walked up to the waiting buses. The weather was very overcast with some showers as the tours made their way out of Castro. This morning there were two tour options. One would go to Chiloe National Park, located on the western coast of Chiloe, and the other being a half-day tour to Achao.

The journey to the park was through undulating farm land colored with yellow gorse flowers. Passing through the indigenous community of Huillinco, the road continued for another 27 kilometers along the lake of the same name and then arrived at the park. The park encompasses an area of 430.57 sq km.

Once out of the buses we were guided to the trail, which took us along about a mile of paths and boardwalk. With guidance from ornithologist Chris Harbard, good sightings were made of a Chucao Tapaculo and Slender Billed Parakeets. In spite of the rain showers we walked from the open grassy trail, stopping to climb the look out tower and then continued on to the rich lush rain forest. This was a dense collection of mosses, ferns and trees. Once off the trail, a stop was made for refreshments at which tea coffee and various treats were available. We returned to the bus and began the journey back to Castro where we were able to visit the in the church by the plaza before returning to the Prince Albert II.

The Achao tour took guests first to the picturesque village of Dalcahue. After a brief ferry ride to Quinchao, they passed through Curaco de Velez on their way to Achao. Here, the highlight was the Jesuit's Achao Church, the oldest wooden structure in Chiloe. Built in 1730, it has been declared a UNESCO World Heritage site. No nails were used in the construction, only wooden pegs. The altar, screen and pulpit showed very impressive carving. A stop was made for refreshments while some musicians and dancers entertained guests. A final stop was made at the Church in Castro before returning to the Prince Albert II.

Onboard once again we had a wonderful lunch in The Restaurant as the Prince Albert II picked up the anchor and sailed south in the Chiloe Fjord. Later in the afternoon, Brigitte Fugger gave a presentation that introduced us to a variety of marine mammals we hope to see as we journey south in this fascinating world.


TAG 5 | November 03, 2010 | Castro, Chile
von Hans-Peter Reinthaler, Biologe

Koordinaten: 41°47’ S, 73°48’ W
Wetter: bewölkt, regnerisch
Luft Temperatur: 14 C


Nach zwei herrlichen Tagen mit Sonnenschein zeigte sich heute die Chiloe Insel in dem für die chilenischen Fjorde standesgemäßem Wetter: regnerisch kühl. Zeitlich in der Früh ging die Prince Albert II in der Bucht bei Castro vor Anker und die Ausschiffung begann wie im Tagesprogramm vorgesehen.

Zwei Ausflüge wurden heute angeboten, zum Einem ging es in den Nordosten der Insel auf eine Tour die die Kirchen von Chiloe zum Ziel hatte. Die andere Tour ging quer über die Insel zum Chiloe Nationalpark. Dort war dann eine kleine Wanderung vorgesehen.

Ein Großteil unserer deutschsprachigen Gäste hatte sich für die Kulturtour entschlossen, ich als Botaniker ging natürlich mit den 10 restlichen deutschsprachigen Gästen auf die Wanderung in den Nationalpark. Die Tour nach Achao ging zuerst in das kleine Dorf Dalcahue, von dort wurde mit einer Fähre nach Quinchao übergesetzt und ein erster Stopp wurde dann in Curaco de Velez gemacht. Weiter ging es dann nach Achao, wo die Jesuitenkirche, ein UNESCO Weltkulturerbe besichtigt wurde. Auf dem Rückweg wurde ein weiter Stopp in Dalcahue eingelegt und eine weitere Kirche, die als Weltkulturerbe erklärt wurde besucht. Von dort aus ging es wieder zurück an die Pier.

Auf der Fahrt zum Nationalpark ging es zuerst durch Castro durch vorbei an den Pfahlbautenhäusern die so typisch für diese Stadt sind und dann quer über die Insel wo wir nach ca. einer Stunde Fahrzeit den Eingang zum Park erreichten. Ein kurzer Besuch im Informationszentrum gab den Gästen einen Überblick über die Ausdehnung, Flora, Fauna und Geschichte des Parks.

Im Anschluss ging es dann auf den Wanderweg, dem sogenannten Tepu Trail. Benannt nach dem häufigsten Baum im Wald durch den dieser Weg führt. Der Baum ist durch eine schöne rote Rinde und durch sein manchmal krummes Stammwachstum gekennzeichnet. Meist ist er auch über und über mit Epiphyten bewachsen, ein klares Anzeichen hoher Niederschläge in diesem Teil des Parks. Schon zu Beginn konnten wir einige interessante Pflanzen beobachten, wie z.B. Canelo, Glockenheide, Fuchsien und eine wunderschöne weiß blühende Erdorchidee. Im Wald selbst stand eine Kletterpflanze, die sogenannte Quilineja, in Blüte. Sie ist eine Rankenpflanze und besitzt ausgesprochen schöne zarte weiße Blüten.

Der Weg selbst durch den Park ist nicht schwierig abgesehen von ein paar schlammigen Stellen, führt er Großteils über einen Holzsteg, der einem einen guten Einblick in den Tepuwald gibt. Außerhalb des Waldes ist dann ein ausgedehntes Sumpfgebiet mit reichem Sphagnumwachstum. Immer wieder zwischen den Moospolstern ist das Quaken von Fröschen zu hören.

Nach der Wanderung ging es zu einem nahegelegenen Restaurant wo unsere Gäste ein kaltes Buffet mit lokalen Kuchen, Sandwichen und Kaffee und Tee erwartete.

Zurück nach Castro ging es auf derselben Straße wie die Anreise erfolgte. Einmal in Castro angelangt wurde noch ein Fotostopp gemacht bei den Pfahlbautenhäuser und bei der Kirche in Castro die ebenfalls ein Weltkulturerbe ist.

Der Nachmittag verlief ruhig an Bord der Prince Albert II. Meine Kollegin Brigitte, hielt einen Vortrag über Wale und Delphine sowohl für die englisch- als auch für die deutschsprachigen Gäste.

Am Abend gab es das übliche Recap und Briefing, wie üblich getrennt für die deutsch- bzw. englisch sprechende Gruppe an Bord und im Anschluss ein ausgezeichnetes Abendessen im Restaurant.

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