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Day 7 - October 9, 2010 - Panama Canal

By Juan Carlos Restrepo, Geologist

Co-ordinates: 09º 04’ 48” N, 79º 40’ 48” W
Weather: Warm and humid with overcast skies and occasional outbursts of heavy tropical rain and sunshine
Air Temperature: 34ºC

At 6:30 this morning I was up on deck, excited to see the Prince Albert II transiting the Panama Canal. I had done it before, but this time, having a better understanding of the history and significance of this great feat of engineering, I was really excited about doing it again.

The morning started with a full display of the tropic’s unstable character, with driving rain as we approached the Gatun Locks. Luckily it didn’t last long and for the rest of the day the sun was hot and the air heavy with moisture.

The Gatun Locks took us up 26 meters to Gatun Lake in three stages. For each rise, heavy metal doors clamped shut behind and in front of the ship and tens of thousands of gallons of water, rapidly filled the enclosure, lifting the Prince Albert II. Small silver trains called “mules” attached to her prow, held her steady as she rose. When the next level was reached, the front doors opened and the mule trains escorted the Prince Albert II through to the next lock. 



Once at Gatun Lake, we anchored for an hour and then sailed on, enjoying great birdlife as we sailed by Barro Colorado Island, past Gamboa, under the Centennial Bridge, and along the narrow Culebra (also called Gaillard cut), which is in fact the continental divide and was the greatest obstacle to the builders of the Canal just over a hundred years ago.

We had three wonderful guides on deck with us, John, Joshua and Igua, full of Panama knowledge. They will sail with us during the time we are in Panama. A professional Panama Canal guide, Patricia, narrated from the Bridge. Patricia was also on board last year and she possesses a wealth of knowledge acquired during her 449 Panama Canal crossings. I learned all sorts of interesting things, including: there used to be a cobble-stone path across the isthmus, the bulls-eyes and high vertical poles at the locks are for rope handling practice, and the Canal grosses $7.4 million US$ a day. I also learned about the webcam on the website www.pancanal.com, which is how my family was able to watch us go through the Gatun Locks. 



After the Culebra Cut we got to the Pedro Miguel and Miraflores Locks – the steps down into the Pacific Ocean. To me, the sight of Panama City’s skyscrapers at the end of our voyage emphasized the Canal’s economic importance, not just to Panama, but also to the world’s economy.

We were blessed with a smooth and very informative Canal transit, and by about 4 pm we had reached the Pacific. Coming out towards the America’s Bridge, we saw a few crocodiles and a large flock of migratory birds that transit from North to South America, at this time of the year.

At 6:30 pm we had a Recap & Briefing, although it was mostly a pre-cap as members of the Expedition Team, and John, our Panamanian guide, explained what we are to expect on our visit to an Emberá village tomorrow.

I can’t wait to go back to the Emberá community in the Darien Jungle tomorrow. One of my favorite places indeed.

TAG 7 | Oktober 09, 2010  | Panama Kanal, Panama
von Hans-Peter Reinthaler, Biologe

Koordinaten: 08°51’ N, 79°28’ W
Wetter: bewölkt mit Regenschauer, zeitweise sonnig
Luft Temperatur: 32 C


Dieser Tag stellt sicher einen Höhepunkt auf unserer Reise von der Karibin auf die Pazifikseite von Costa Rica dar. Heute ging es durch den Panamakanal. Schon am Vortag ankerte die Prince Albert II in der Bucht von Limon auf der atlantischen Seite des Kanals. Unsere Gäste hörten schon in den Tagen davor in verschiedenen Präsentationen über die historische Bedeutung dieses wohl größten Bauwerks am Anfang des 20. Jahrhundert.

Gegen 6 uhr in der Früh nahmen wir die Lotsen auf und begannen uns in den Konvoi einzureihen, der Norden nach Süden den Kanal durchquerte. Unsere Kennnummer für diesen Tag war „S16Z“. Unter dieser Nummer startete die Prince Albert II, ihre Passage durch den Kanal.

Leider begann der Tag mit einem tropischen Regenschauer, und in der gesamten Zeit als wir die drei Stufen der Gatun Schleuse passierten, hielt dieser „liquid sunschein“ an. Dennoch hatten wir Glück, weil vor uns ein sogenanntes Panmax Containerschiff in die Schluse einfuhr, und so unsere Gäste sich ein Bild von den Dimensionen dieser Schiffe und den Schleusen machen konnten. Zusätzlich kamen unsere Vogelliebhaber auf ihre Rechnung den die begleitenden Wälder entlang der S Zufahrtsstrecke boten Einiges ornithologischen Besonderheiten. Mülleramazone, Rotstirnamazone, Fischadler, Raben-und Truthahngeier konnten unter anderem beobachtet werden. Ein besonderer Leckerbissen waren zwei Exemplare des Spitzkopfkrokodils, die im Wasser schwammen.

Von den Gatun Schleusen ging es dann weiter durch den Gatun-Stausee, vorbei an der Barro Colorado Insel, mit seinem berühmten Forschungsinstitut vom Smithsonian Museum. Das Wetter hatte sich in der Zwischenzeit gebessert und zeitweise kam auch Sonne zwischen den Wolken hervor.

Der nächste wichtige Punkt auf der Durchfahrt war Gamboa, jene kleine Ansiedlung wo die technische Abteilung für die Erhaltung und den Ausbau des Panamakanals ihren Sitz hat. Während der gesamten Fahrt war eine lokale Führerin an Bord die über das PA-System des Schiffes unsere Gäste über die verschiedenen Abschnitte und die Geschichte des Kanals informierte.

Das Expeditions-Team war natürlich die gesamte Dauer der Passage auf den Aussendecks, und hielt bewaffnet mit Ferngläsern und Kameras nach neuen Vogelarten und anderen Tieren Ausschau. Auf diese Weise konnten wir einen Fischadler mit seiner Beute und ein weiteres Spitzkopfkrokodil auf einer Sandbank beobachten.

Die Durchfahrt durch den sogenannten Gaillards Cut, der engsten Stelle des Kanals war sehr spektakulär, zumal wir immer noch im Konvoi mit den riesigen Containerschiffen waren. Der Gaillards Cut stellte bei den Bauarbeiten vor 100 Jahren einen der schwierigsten Abschnitte dar. Schwierige geologische Bedingungen, Hangrutsche und unvorstellbare Mengen an Erdmaterial, das abgetragen werden musste, machten diesen Gaillards Cut zu einer Herausforderung an die damalige Technik. Heute sieht man wieder riesige Kräne und Bagger am Werk, diesmal wird der Panamakanal verbreitert und vertieft, um ab 2014 noch größeren Schiffen als der Panmax Klasse Platz zu bieten. Alle drei Schleusenstufen werden neu errichtet (parallel zu den alten Schleusen) und enge oder zu flache Abschnitte werden verbreitert oder vertieft.

Nach diesem Gaillards Cut ging es in die beiden letzten Schleusenstufen, die sogenannte Pedro Miguel- und Miraflores-Schleuse. Das Wetter zeigte sich nun von der besten Seite, Sonnenschein mit kaum einer Bewölkung und unsere Gäste genossen nicht nur die Durchfahrt durch die Schleusen, sondern auch die Tropische Wärme auf den Aussendecks.

Nachdem wir die Schleusen verlassen hatten, unter der Amerika Brücke hindurch gefahern waren und Panama City, die Hauptstadt von Panama, backbordseitig liegen geassen haben ging es hinaus in den Pazifik und Richtung unserem nächsten Ziel: die Darien Jungle an der Grenze zu Kolumbien.

Im Recap und Briefing, das wie immer zweigeteilt (Deutsch und Englisch) stattfand gab es eine kurzen Überblick über die Vögel und Insekten, die unsere Gäste morgen auf der Exkursion zu sehen bekommen könnten. Meine Kollegin Claire Allum, berichtete über die Embera und John unser lokaler Führer über unseren Besuch morgen im Dorf der Embera. Im anschließenden Briefing wurde ausführlich unsere Flusstour zu den Emberas am vorgestellt.

Zum Abschluss dieses hochinteressanten Tages im Panamakanal, ließen sich unsere Gäste durch die Gaumenfreuden unserer Küche beim Abendessen verwöhnen.

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