Voyage Journal 7012 Day 8

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Day 8 - July 6, 2010 - Bjørnøya

By Chris Srigley, General Naturalist

Co-ordinates: 74˚ 20’N, 18˚ 46’E
Weather: High winds, fog and swell

As the Prince Albert II made its way towards our morning destination of Bjørnøya (Bear Island) I awoke in the wee hours of the morning to the sensation of a slight swell. Knowing the area as well as I do, it made me wonder what we would find in the hours to come.

With my alarm set for 0600 I jumped out of bed in anticipation of what would be, after such a wonderful trip, surely one of our highlights.

As I reached the side gate it was evident our plans were in jeopardy. Bjørnøya in the fog can be an enchanting and majestic experience. Once you add in the swell, rain and strong winds it can be downright frightening.

With this, two scout boats headed into the fog just to make sure, and quickly returned with the news, our thoughts were confirmed. The anchor was heaved and the Prince Albert II resumed its course for northern Norway and Strostappen.

With our plans changed, the Expedition Team quickly pulled up two lectures for the morning. Conrad would first give his “Product Development” talk before Stefan gave his lecture “Earthquakes” for the German guests onboard.

Although the fog had lifted, giving us good visibility from the Bridge, the wind and swell made any chance of spotting whales very difficult. However we tried our best as we crossed over the shelves south of Bjørnøya.

Through the afternoon the winds and seas began to calm as Petra first gave her lecture in German “Is Beluga a Canary Bird?” before handing The Theatre over to our resident survivor Robin Aiello for her talk “Survival at Sea – Life as a Seabird”.

During Robin’s lecture several pods of white-beaked dolphins played in the pressure wave created by the Prince Albert II’s bow wave. Briefly the bow was opened for views of them before they headed off in search of their next meal.

As Captain Aleksander Golubev’s farewell cocktail party began the sun pushed through the clouds. After a brief introduction from Conrad and a few words from our Captain, the crew who truly make this experience possible, were introduced. As they came on stage they were greeted with rounds of applause before one of our guests grabbed the microphone and urged everyone in attendance to stand for them. It was a truly touching moment for all involved.

With the cocktail party over, everyone made their way to the dinning room for another wonderful meal from the galley team.

Although we had another couple of days to go before the end of our trip, it was certain our voyage would be remembered by all as a trip of a lifetime in a region of the world so special it tugs at your heart.


TAG 8 | Juli 6, 2010 | Auf See
von Petra Glardon, Zoologin

Wetter: bewoelkt, neblig, morgens Regen

Bereits um sechs Uhr morgens klingelte der Wecker… eine fruehe Zodiac-Tour war geplant! Ziel: die Baereninsel. Eine kleine Insel, die weit im Sueden von Spitzbergen liegt – etwa auf halber Strecke zum Nordkap. Bekannt ist sie vor allem wegen ihrer Steilklippen, die von tausenden und abertausenden von Voegeln als Brutstaette genutzt werden. Da ich noch nie vorher hier gewesen war, war ich dementsprechen aufgeregt und voll Vorfreude! Das versprach ein avifaunistischer Highlight zu werden!! Besonders auf die „bebrillten“ Trottellummen, deren Prozentsatz hier wohl bis zu 50% betraegt, war ich unwahrscheinlich gespannt.

Leider aber machten die aeusseren Bedingungen einen Strich durch die Rechnung… Dichter Nebel umhuellte die Insel. Das eigentliche Problem war allerdings die grosse Duenung. Zwei Zodiacs wurden ausgeschickt, um die Lage zu erkunden, die sogenannten „scout boats“. Alle Fahrer und Begleiter kamen klatschnass zurueck. Was sie erzaehlten, klang recht abenteuerlich – starker Wellengang, Wind, Regen – Christian konnte kaum aufrecht sitzen im Boot und musste sich teilweise auf den Boden legen. Klar, dass man die Tour unter diesen Gegebenheiten nicht durchfuehren konnte. Ich war trotzdem unheimlich enttaeuscht und die Gaeste sicherlich auch!

Fuer die Gaeste wurde ein morgendliches Alternativ-Programm angeboten. Conrad hielt einen Vortrag ueber die Geschichte der Prince Albert II und wie die Routen erstellt und erarbeitet werden. Danach sprach Stefan auf deutsch ueber Erdbeben – „nur heute“ und „inclusive Tsunamis“.

Auch an Deck war es recht spannend, trotz dem miesen Wetter. Zahlreiche Eissturmvoegel tummelten sich um das Schiff und seit gestern abend kann man auch die weisse Morphe immer haeufiger darunter ausmachen. Fuer mich irre spannend! Denn die graue Morphe kommt ja hauptsaechlich im hohen Norden vor. Dieses Phaenomen jetzt so hautnah zu beobachten von Nord nach Sued, das war fantastisch. Natuerlich habe ich versucht Fotos zu machen, aber mit den schlechten Lichtverhaeltnissen gar nicht so einfach!

Spaeter hielt ich dann noch einen Vortrag ueber Waltiere und im Anschluss sprach Aiello, die amerikanische Kollegin, ueber Adaptationen von Seevoegeln an ihre Umwelt. Witzig war, dass nachdem ich den Gaesten von den Weissschnauzen-Delfinen erzaehlt hatte, die hier eventuell zu sehen sind („allerdings schwierig bei diesem Nebel“) – sich tatsaechlich mehrere Tiere neben dem Schiff einfanden!! Sie ritten auf der Bugwelle und schwammen eine ganze Weile mit der Prince Albert II mit.

Um halb sechs ging es weiter mit Vorausschau auf morgen und dem nun schon traditionellen „Recap“. Dabei geht es bei den deutschsprachigen Gaesten in der Observation Lounge immer recht interaktiv und fidel zu, was natuerlich dann auch uns Lektoren Spass macht.

Vor dem Abendessen fand dann noch die „Farewell Cocktail Party“ im Theatre statt, wo der Kapitaen auch nochmal die ganze crew (bis auf uns) vorstellte und sich bedankte.

Nun ist es kurz vor halb zehn und die Duenung hat sich zum Glueck normalisiert. So kann ich ohne Probleme dieses Log schreiben kann – ein angenehmes Gefuehl!

PD: Gerade Halbzeit im Halbfinale Uruguay x Holland bei 1:1 - selbst am Ende der Welt ist Fussball noch Thema!

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