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Day 1 - June 22, 2010 - Longyearbyen

By Chris Srigley, General Naturalist

Coordinates: 51° 30'N and 0° 05’W
Weather: Overcast but warm and the threatened showers did not occur!
Air Temperature: +21o C (71o F)
Wind: 7 Km/hour
Pressure: 1018 Hpa

As our guests arrived from many corners of the globe for their Arctic adventure, the Prince Albert II was a hive of activity as the hotel, galley and expedition teams all prepared for their arrival.

As we pulled away from the jetty and headed to anchor before our 1800 departure, all guests had arrived and had begun the process of unpacking and familiarizing themselves with life onboard.

Shortly after the anchor dropped it was time for the mandatory safety drill. Everyone gathered in The Theatre, greeted by our Expedition Leader Stefan Kredel, and roll call was taken before the Safety Officer ran guests through emergency procedures and safety on board.

With such short distances between landing sites in this part of the world, we also needed to get through several other briefings before dinnertime. Directly after the safety briefing, Stefan introduced our heads of department and the Expedition Team.

By now it was time for our sail away, so taking a break, everyone headed onto the outer decks to wave goodbye to Longyearbyen for the next seven days.

At 1830 we reconvened in The Theatre for our AECO and Zodiac briefings as tomorrow morning the fun will commence!

Several of the guests mingled in the Panorama Lounge after dinner or wandered the outer decks enjoying the splendid Svalbard views before heading back to their suites with the excitement of our days to come!

A toast, to new experiences and the friendships that will come with them over the next week.


TAG 1 | Juni 22, 2010 | Longyearbyen, Svalbard, Norwegen
von Christian Walter, Geschichter

Koordinaten: 78° 13’ 46” N, 15° 36’ 03” O
Wetter: bewölkt, frischer wind
Luft Temperatur: 12,6C (gefühlte 2,6C)
Luftdruck: 1003 hpa
Wind: 28,4 kmh

Kurz nach Mittag kamen auch dann die ersten der neuen Mitreisenden an Bord der Prince Albert II. Der Computer, der gebraucht wurde, um die angereisten neuen Gäste per Foto zu registrieren, hatte sich dann auch (nach einigen Versuchen zu streiken) eingespielt, und obwohl 124 Gäste erwartet wurden, war die Einschiffung vor 16:00 Uhr bereits beendet.

Fast zeitgleich mit dem registrieren der letzten Gäste verliessen wir die Pier, denn ein anderes Schiff wollte auch Passagiere einschiffen, und lagen im Hafen noch eine zeitlang vor Anker. Ein paar Staffmitglieder hielten den Kontakt zum „Festland“ per Zodiac; und so wurde auch Kapitän Golubev mit Fahrrad per Zodiac an Land gebracht. So radelte er ins Zentrum, kopierte die Karte auf seinen pen-drive, radelte zurück, kam an Bord und war wieder auf der Brücke bevor es dann auf grosse Fahrt gehen sollte.

In der Zwischenzeit hatte Stefan Kredel (unser aus Buenos Aires stammender bayrischer Geologe und Expeditionsleiter (kurz: EL)) begonnen, eine Reihe von wichtigen Versammlungen einzuleiten. Zuerst war es die obligatorische Seenotrettungsübung, die von unserem Sicherheitsoffizier auf englisch gehalten wurde, danach dann kam Stefan mit der Vorstellung verschiedener Besatzungsmitglieder (Marcelo –Maitre d’Hotel, Kim –Spa Managerin und Friseurin, Teri –Massagetherapeutin, und Adriana –Boutique Managerin) an die Reihe. Den Abschluss bildete dann die Gruppe des Expeditionsteams: jeder stellte sich in seiner Heimatsprache vor, und wenn er/sie kein deutsch sprach, dann übersetzte Stefan. Daniil aus Latvia (Assistent des Expeditionsleiters), Christian E. Aus Köln (Staff Assistent), Juan Carlos aus Kolumbien (Geologe), Victoria aus London (englischsprachige Historikerin), Kara aus Fairbanks (Biologin), Chris Srigley aus Kanada (Bärenwächter und Naturbeobachter =allzeit einsatzbereiter Naturfreund), Peter aus den USA (Naturbeobachter), Richard aus Neuseeland (Bordfotograf), Martin und Ditrig aus Norwegen (unsere Bärenwächter), Petra aus Deutschland (Biologin) und ich (Geschichtler von der Osterinsel).

Es wurde eine Auszeit von 45 Minuten gestattet, bevor es mit der Zodiaceinweisung und der AECO-Einweisung weitergehen sollte. Diese Zeit wurde genutzt, um das Auslaufen bei sehr schönem Licht zu beobachten.

Bei den Veranstaltungen sprang Stefan von einer Sprache zur anderen, was natürlich unsere einsprachigen Kollegen aus dem englischsprachigen Sektor sehr beeindruckte.

Das Abendessen konnte dann bei ruhiger See eingenommen werden, denn noch waren wir im Eisfjord unterwegs. Die Vorstellung, dass wir morgen den Magdalenenfjord und Smeerenburg besuchen würden, sofern es die Eislage zulassen würde, und dass der Plan bestand, am darauffolgenden Tag nördlich des achtzigsten Grades anlanden zu wollen, bot dann reichlich Gesprächsmaterial während des Essens.

Ab 20:30, und weil wir ja im Sommer nördlich des Polarkreises waren, und damit Mitternachtssonne hatten, konnte die Aussicht des Abends/der Nacht noch lange genossen werden.

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