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Day 6 |
Aug 26, 2009

Ilulissat

By Claudia Holgate, Ornithologist

Co-ordinates: 69o 13’ 42” N 51o 06’ 53 W

Weather: Warm, sunny and clear

Air Temperature: 6.7C (44.1F)

Pressure: 1001hPa

Wind: 20km/h SE

This morning we had a really early start as our esteemed Expedition Leader, Robin, had told us to be up at 4:30am to see the icebergs as we entered Ilulissat, as the Port Agent had reported a lot of ice around the town. Many of us set our alarms and groggily hauled ourselves out to watch the sunrise, but alas, the ice had mostly moved on and we did not get the spectacle we had hoped for. Nonetheless, it was the start of another beautiful day, with clear skies and calm weather, just what we need for today’s activities.

Ilulissat is 200km North of the Arctic Circle and has a population of just over 5000 people, which makes it the third largest settlement in Greenland. We come to this area to see the results of the Jakobshaven glacier, which moves at a rate of up to 35m per day, resulting in 20 billion tonnes of icebergs per year.

The ship was booked to go alongside in Ilulissat, but there was too much ice in the harbour so we anchored outside and had a Zodiac shuttle from the ship to the pier and back. Chris Srigley, our general naturalist and superstar Zodiac driver, ended up spending the better part of ten hours shuttling guests and moving icebergs out of the harbour. Eventually, around 5:30pm, the Captain reversed through the narrow channel into the harbour. What a sight, to see our little ship coming into the harbour backwards, our Captain is truly remarkable.

Our activities today are thus based around the glacier, with many guests going over the glacier by helicopter, which lands close to the glacier and allows the guests to walk around before flying for half an hour back to the heli-port.

As the icebergs are the main attraction, guests were invited to join the local operator for ice cruising in the local boats. This was not new to our guests, who thus far have had spectacular experiences on our Zodiacs cruising around the massive icebergs that we have encountered. This trip though was no less exceptional with us being able to get close to some huge and amazingly shaped iceberg sculptures. One of the boat cruises was fortunate to see a massive calving off from the glacier as well as exceptional humpback whale sightings.

The third activity for the day was a two and a half hour walk in the UNESCO World Heritage Site area bordering on the glacier. Although we could not see the glacier from the lookout point, the mid-point was a spectacular scene of huge icebergs grounded in the bay. The walk was great with a newly constructed boardwalk making the uneven and rocky terrain very manageable, even for guests who struggle to walk long distances. We had tea and coffee at the lookout before reluctantly returning back to the bus for our shuttle back to the ship.

All aboard was at 8pm as we sailed, quite literally, into the sunset.

TAG 6 | AUGUST 26, 2009 | ILULISSAT, GRÖNLAND
von Hans-Peter Reinthaler, Biologe

Koordinaten:  69o 13’ 42” N 51o 06’ 53 W
Wetter: sonnig

Ilulissat ist der drittgrößte Ort in Grönland und das Tourismuszentrum an der Westküste Grönlands. Gleich am Eingang des Eisfjords gelegen bietet es wunderbarer Ausflüge in die Welt des Eises, sei es mit Boot oder zu Fuß. Ein verirrter Eisberg im Hafen von Ilulissat verhinderte jedoch heute Früh, das wir an der Pier festmachen konnten und so wurden unsere Gäste am Vormittag von den Zodiaks an Land gebracht und von dort aus ging es dann auf die Ausflüge. Dies geschah sehr bald in der Früh.

Um 7.15 Uhr war die Bootstour für die deutschsprechenden Gäste angesetzt. Der Himmel war blau, die Sonne strahlte über den gesamten Eisfjord und so ging es zwischen Rieseneisbergen mit den absonderlichsten Formen in einem kleinen lokalen Fischerboot hindurch. Mit an Bord war auch ein lokaler Reiseleiter, Tilo ein Historiker aus Deutschland, der sich als guter Kenner des Fjords und seiner geomorphologischen Eigenheiten erwies.

Den Eisfjord könnte man als 50 km lange Autobahn für Eisberge betrachten die sich an seinem Ende bedingt durch eine Unterwasserschwelle stauen und nur durch den wachsenden Druck von nachfolgenden Eisbergen in die Diskobucht hinaus gestoßen werden.

Fotomotive sowie Sonne und Wärme zum genießen gab es genug. Das Boot selbst fährt nicht in den Fjord hinein, zum Einen weil es verboten ist (der Fjord ist Weltnaturerbe) und zum anderen weil es zu gefährlich ist. Zu leicht könnte ein Stück Eis abbrechen oder ein Eisberg kippen. Aber auch die Zone kurz nach der obengenannten Schwelle bot genug Eis und Fotomotive für unsere Gäste. Auf der Heimfahrt hatten wir dann noch Glück und konnten eine Sattelrobbe beobachten die sich ca. 50m vom Bug entfernt im Wasser spielte.

Das Program für den heutigen Tag war sehr umfangreich, Neben den Bootsausflügen, gab es noch Helikopterflüge zum Gletscher und dann noch die Wanderung nach Sersermiut und Eisfjord. Alle Exkursionen wurden gestaffelt angeboten, sodass jeder Gast an allen Ausflügen teilnehmen konnte.

Am Nachmittag war dann die Wanderung mit den deutschsprachigen Gästen zum Eisfjord geplant. Mit einem kleinen 8 sitzigen Transporter ging es vom Hafen zum Ausgangspunkt quer durch Ilulissat. Die Wanderung führte auf einem Holzsteg über Tundra Vegetation die sich, nachdem für Grönland schon Spätsommer war zu verfärben begann und in rot, gelb und braun Tönen leuchtete genauso wir der Fjord mit seinen weißen Eisbergen. Es war eine gemütliche Wanderung die an einem Aussichtspunkt mit drei Sitzbänken zum Ausruhen und von wo aus man den herrliche Blick auf die Eiswelt des Fjordes genießen konnte.

Erst jetzt von diesem etwas erhöhten punkt konnte man so richtig die Ausdehnung des Fjordes und die Größer der Eisberge bestaunen. Nach einer Pause die von unseren Gästen ausgiebigst genutzt wurde um diesen schönen Anblick in ihren Kameras mit nach Hause nehmen zu können, ging es wieder auf dem gleichen Weg zurück zu unserem  Ausgangspunkt. In der Stadt hatten die Gäste dann die Möglichkeit im Zentrum auszusteigen und noch Postkarten und Souvenirs zu kaufen oder direkt zum Schiff zurück zu fahren und den Nachmittag bei Kaffe und Tee ausklingen zu lassen.

Die letzte Gruppe der Wanderer kam um ca. zurück und um 21.00 Uhr hieß es Leinen los und die Prince Albert II nahm Kurs auf unseren Zielhafen Kangalusuaq. Zum Abschied von Ilulissat kreuzte unser Kapitän nochmal bei einem wunderschönen Sonnenuntergang durch die Eisberglandschaft in der Diskobucht.

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