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Day 2 |
Aug 22, 2009

Sisimuit Town, Greenland

By Rob Suisted, General Naturalist

Co-ordinates: 067°36.4’N 054°23.22’W

Weather: Beautiful day – sun, no wind

A beautiful day this morning; smooth seas and bright sunlight greeted breakfast diners. 

After the hectic embarkation day yesterday where all crew and staff had a very long day embarking guests, luggage and provisions by Zodiac, it was great to steal a bit of extra sleep as our morning was at sea. People enjoyed the leisurely start to their voyage, I felt, before they were required to attend the mandatory Zodiac safety briefing, and an overview briefing about life onboard the Prince Albert II.

The ship arrived offshore of Sisimuit town around lunchtime and the Expedition Team went ashore to meet with the local tourism guide to be shown the lie of the place.

After lunch, I shuttled guests ashore by Zodiac before they were taken by local guide for a 2.5-hour walk out to a coastal headland to view the scenery and historic Inuit dwellings and gravesites from the Thule period.

Sisimuit is a nice looking Greenland town.  It is Greenland’s second largest town, but only has 5,000 inhabitants!  The typically bright coloured buildings and homes dotting the steep rocky hillsides above the harbour are very picturesque, and combined with the fantastic weather, made for great photographs.

The town has an old historic heart, with many of the old wooden buildings preserved in a museum precinct where they have been restored and used to house exhibitions, and I thought well worth the visit.

Also nearby was a very well patronised gift and souvenir shop selling some of the best Greenland art I’ve seen to date. Across the road lay a small shop selling wool varieties – some of which were spun from Musk Ox wool – apparently this is 8 times warmer than lambswool the woman in the shop told me.  There was also many different types of seal skin and pelts used in the sewing of traditional Greenlandic clothing; tough thick seal leathers used for soles of footwear, through to finer leathers for the traditional trousers.  It was nice to see genuine natural products still readily available and utilized in this manner.

It was little wonder that there weren’t many takers for early Zodiac trips back to the ship, as the weather really was perfect. Eventually we were all back onboard and ready in our glad rags for the Captain’s Welcome cocktail party and dinner.

TAG 2 | AUGUST 22, 2009 | AUF SEE; SISIMUIT, GRÖNLAND
von Hans-Peter Reinthaler, Biologe

Koordinaten: 67 36 40 N, 54 23 52 W
Wetter: sonnig

Der erste halbe Tag auf See, die Prince Albert II war auf den Weg nach Sismiut, wo wir gegen 12.00 Uhr ankommen sollten. Bis dahin waren jede Menge Aktivitäten auf dem Schiff angesetzt. Um 10.00 gab es das obligatorischen Zodiac Briefing, dieses Mal getrennt für unsere deutschsprachigen und englischsprachigen Gäste. Gleich im Anschluss daran fand das Briefing für den Landgang in Sisimiut und für unsere Exkursionen in Qeqertarsuaq statt.

Kurz danach gingen wir auch schon im Hafen Ssismiut vor Anker, zwei Zodiacs wurden zu Wasser gelassen und das Expeditionsteam an  Pier gefahren um die Landungsstelle vorzubereiten und sich mit den lokalen Führern bezüglich der Exkursionen abzusprechen. Geplant war eine 2,5 stündige Wanderung durch den Ort und dann zu alten Inuit Gräbern und Häusern.

Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite mit blauen Himmel und Sonnenschein. Die kleine Stadt auf den Präkambrischen Granithügeln leuchtet mit ihren bunten Häusern über den Fjord.

Pünktlich um 13.15 Uhr begannen wir mit der Ausschiffung der Gäste. Von der Pier aus ging es ein kurzes Stück durch Hafengelände dann entlang der Hafenstrasse bis wir bei den alten Warenhäusern, die heute Verkaufslokale für Handwerkskunst beherbergen, angelangt waren. Dort gab uns dann Anne, so der Name unserer lokalen Führerin, eine kurze aber informative Einführung in die Geschichte der Stadt.

Es stellte sich heraus dass Anne Lehrerin in Sisimiut war und fast ihr ganze Leben hier verbracht hatte. Ihr Wissen um die Geschichte der Stadt und den Inuits war sehr beeindruckend und mit viel Engagement vorgebracht. Unsere Wanderung führte uns weiter dem Hafen entlang vorbei am Kayakclubhaus, hier gab es die Erläuterung betreffend das der Herstellung und die Bedeutung die Kayaks für die Inuits haben und  hatten. Wir folgten der asphaltierten Straße bis zu den Öltanks, dort zweigten wir dann ab und es ging auf einem Wanderpfand zu den Grabstätten und Wohnhäusern der Inuits aus der Zeit vor der Missionierung. Über die von Gletschern gerundeten und abgeschliffenen Granitfelsen führte der Weg durch typische Tundravegetation mit Zwergbirke, Seidenhaariger Weide, Wollgraswiesen und Krähenbeerensträuchern, die reichlich schwarz glänzende Früchte trugen.

Bei der Grabstätte angekommen, welche aus aufgehäuften Granitblöcken bestand, erfuhren wir mehr über den Ahnen- und Gräberkult der Inuits, und dass Grabstätten von ihnen nicht betreten werden, da sie glauben dort halten sich Gespenster auf. Die Gräber befinden sich auf einer kleinen Anhöhe mit Blick Richtung Meer, was sehr wichtig für die Inuits war.  Hinunter om Hügel ging es nun zum Torfhaus, welches von außen betrachtet eher einem schön bewachsenen Grashügel ähnelt. Der Eingang befindet sich windabgewandt und sehr gut geschützt gegen Schnee im Winter. Eine dicke Torf- und Erdschicht sorgt für eine entsprechende Isolierung in der kalten Jahreszeit. In so einem Haus, welches gerade einmal 15-20m² Wohnraum bietet, lebten bis zu 12 Personen im Winter. Im Frühjahr wurde dieses Haus abgedeckt und so durchlüftet, und sobald es die Temperaturen und Eisverhältnisse im Fjord erlaubt ging die gesamte Familie auf Wanderschaft und Jagd. Die Frauen in den Umiaq (große Boote, wo sämtlicher Hausrat einschließlich Hunde und Personen) transportiert wurden und die Männer in ihren Jagdkayaks.

Von diesen malerisch gelegen Granithügeln folgten wir zuerst dem Wanderpfand und dann der Asphaltstraße wieder zurück nach Sisimiut hinauf zum Museum, wotraditionelle handwerkliche Kunst und alte Fotos von der Stadt und den Inuits aus der Umgebung den Einblick in die grönländische Welt vervollständigten.

Im Anschluss hatten unsere Gäste noch Zeit selbst die Stadt zu erkunden, bevor es mit dem letzten Zodiak um 17.30 auf die Prince Albert II zurückging.

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