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Day 5 |
Aug 09, 2009

Longyearbyen

By Claudia Holgate

Co-ordinates:  78o13’19N, 15o39’05’E

Weather: warm and mild

Air Temperature: 4oC

Pressure: 1021 hPa

Early this morning we were awoken by the bow thrusters getting the ship into position to go alongside in Longyearbyen, the Administrative centre of Svalbard. Being a Sunday, though, meant that very little was open, except for the Museum and a few shops.

Our first stop was the Museum, which is probably one of the best museums I have been to and one which I love spending time in. Even though it is fairly small, it has a wealth of information which is so easily accessible and which caters to every type of visitor. The display of the polar bear is a favourite with many guests getting their photo taken next to the bear, which was a great deal cleaner than the one we had seen earlier on our journey.

The history of Longyearbyen is so well displayed with the original stakes used to mark out territories. Christian, our historian, had given us a great “pre-cap” the night before on the history of Longyearbyen and here we could see everything he had been talking about. Included in his talk were the conditions for the coal miners in the coal mines, on which Longyearbyen was founded. There is even a small tunnel that one can crawl through to get an idea of the cramped conditions that the miners worked under. A few expedition staff tried out the tunnel, which encouraged some guests to do the same, with much hilarity all round.

Once we had explored the museum and all its interactive displays, we took a short walk into town, where we could have a look at all the outdoor sculptures of miners that Christian had spoken about last night. Those in the mood could go to the souvenir shops that were open or simply walk around the town and enjoy the multi-coloured houses and views of the church and the first coal mine up on the hill.

Our time in town was up so quickly, although I elected to walk back to the pier rather than take the shuttle bus and it was great to get to stretch my legs and get a bit of exercise.

The ship left the dock at midday and we were on our way to Jan Mayen, another two days at sea. After lunch, Christian wrapped up his story of Longyearbyen and the history of Svalbard and everyone went off to enjoy tea, when a call came over the speaker, “Whales and Dolphins close to the ship”. Everybody grabbed their parkas, binoculars and cameras for a spectacle that they would probably never experience ever again. A huge school of White beaked dolphin were at an upwelling, in a feeding frenzy and when the ship came past, they came over to ride the bow, sometimes in groups up to ten dolphins in a group. What a sight!

After all the excitement, we went to The Theatre for our recap, which was interrupted a few minutes later by another call for whales. This time we had Fin whales (the second largest whale in the world). We did not just have one or two, we had a huge pod all around us. The Captain didn’t know whether to turn the ship to port or starboard, as the blows were coming from all sides. Some of the groups were of five or six whales right next to each other. We had whales so close to the ship that my camera lens couldn’t capture the entire animal. WOW! What an experience. At about 8:30pm, we eventually decided to go back inside and eat dinner, even though there were still big blows, we were moving away from the whales now and thought we would leave them to enjoy their dinner too!

Another fantastic day on the Prince Albert II was about to come to an end, so much for us thinking that a half-day at sea would be relaxing. This highlight was just one of the many I have had so far on this trip. I can’t wait to see what tomorrow  brings.

TAG 5 | AUGUST 9, 2009 | LONGYEARBYEN, SVALBARD
von Christian Walter, Ethno-Historiker

Koordinaten: 78° 10’ N, 15° 20’ E
Wetter: wolkenverhangen
Luft Temperatur: 6C
Luftdruck: 1015 hPa
Wind: mässig

Unser letzter Besuchspunkt in Svalbard sollte Longyearbyen (= Longyear Stadt) sein.

„Longyearbyen ist der größte Ort und das Verwaltungszentrum Svalbards (Norwegen) und einer der nördlichsten Orte der Welt.“ So begann zumindest unser heutiges Tagesprogramm. Für mich sollte der Tag mit tosendem Lärm und einem Erdbeben beginnen: das Bugstrahlruder wurde in aller Herrgottsfrühe benutzt, um an die Pier anlegen zu können!

Meine Aufgabe war, am/im Museum bereit zu stehen, um für eventuelle Fragen mit Antworten und Information dienen zu können. So begab ich mich nach einem kurzem Aufenthalt im Restaurant auf den Weg zum Ort. Entlang der Strasse fielen mir verschiedene Fotomotive bezüglich eines ungewöhnlichen Recap-Themas auf: Hausbau in Spitzbergen. Dementsprechend nahm ich gut zwanzig verschiedene Häuser und Gebäude auf, um sie (die Fotografien) später zu bearbeiten.

Im Museum angekommen, konnte ich Claudia von ihrer Arbeit ablösen. Sie begab sich daraufhin sofort selbst in die Ausstellung, während ich –bewaffnet mit einem am Eingang gefundenen Rohrstock- die Neuankömmlinge, seien sie Gäste der Prince Albert II oder auch nicht, darauf hinwies, dass sie die Schuhe ausziehen mussten, um die Ausstellung sehen zu koönnen. Nicht, dass sie barfuss gehen sollten, nein, es gab sowohl Crocs in allen Farben und Grössen, auch Plastiküberzüge für die Schuhe standen zur Verfügung.

Abgesehen von unseren Mitreisenden kamen auch Amerikaner eines anderen Expeditions-Schiffes während meiner Anwesenheit. Etwas komisch (eher unprofessionell) erschien mir deren lokale Reiseleitung, als sie die Gruppe vor der Karte Svalbards versammelte, um ihnen Information zu dem Archipel zu geben –dies war das Ende des Besuches der Gruppe, sie hatten sich mindestens eine Woche lang schon in diesem Bereich aufgehalten und so wie auf der Prince Albert II auch an Bord ihren Schiffes Vorträge, Precaps und Recaps angehört- wobei die lokale Reiseleitung immer wieder hören musste „da waren wir schon gewesen“, bzw. „das haben wir schon gehört“.

Nach meiner offiziellen Arbeitszeit konnte ich dann der Versuchung nicht widerstehen und begab mich zu den Buchregalen... wie nicht anders zu erwarten, gab es natürlich mehere Bücher, die ich eigentlich hätte erstehen sollen. Zum Glück kann man/frau nur soviel an Handgepäck mit in das Flugzeug nehmen, dass ich mich für ein einziges entschliessen musste. So wurde ich auch meine letzten 400 norwegischen Kronen los, die ich sonst in T-Shirts verwandelt hätte...

Um 11:oo Uhr machte ich mich auf den Rückweg. Ich kam fast zeitgleich mit dem letzten Bus an der Pier an und sah, dass Kristine Hannon, unsere Bordfotografin der letzten Reise, das Schiff mit mehreren Koffern verliess. Sie wurde von vier Offizieren begleitet! Nicht dass sie von Bord verwiesen worden wäre, nein, sie hatte die Zeit zwischen Tromso und Longyearbyen genutzt, um unserem „neuen“ Fotografen beim Einarbeiten zu helfen, und war jetzt auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub. Drei der Offiziere waren von dem Nachbarschiff, der National Geographic Explorer, welches wir schon in der Hinlopenstrasse getroffen hatten. Einer von ihnen war Oliver Krüss, der ehemalige Kapitän der „neuen“ World Discoverer, sprich Prince Albert II im vormaligen Leben. Unser Kapitän Aleksander Golubev und Kapitän Krüss fachsimpelten, und bevor wir uns verabschiedeten, bat Kapitän Krüss, alle Bekannten zu grüssen. Dies sei hiermit geschehen, d.h. sollten sie einmal mit der WD unter Kapitän Krüss gefahren sein, seien Sie herzlich gegrüsst!

Nachdem noch nach einem verlorengegangenen Objekt in Bus 2 gesucht worden war, konnten wir dann kurz nach Mittag die Fahrt in Richtung Jan Mayen aufnehmen. Vereinzelt blickte blauer Himmel hinter den Wolken durch, und man/frau konnte sich schon darauf freuen, dass das Achterdeck (Deck 6) demnächst immer mehr genutzt werden würde. Mittagessen oder Drinks im Sonnenschein wueürden nicht mehr lange auf sich warten lassen...

Für mich fiel das Mittagessen heute aus, da ich meinen englischsprachigen Vortrag über Svalbard/Spitzbergen noch einmal verändern wollte, weil ich mehrere der Bilder im gestrigen Recap bei der englischsprachigen Gruppe unter dem Thema Kohle schon gezeigt hatte.

Um 14:oo Uhr waren ganze drei (ja, 3) Personen im Theater, aber selbst bei leerem Saal wird vorgetragen, da ja auf den Suiten zugeschaut werden kann. Bei Ende des Vortrages war der Saal immerhin fast halbvoll! Zur selben Zeit zeigte Hans Peter Bilder zur Fauna und Flora der Arktis und musste noch auf so manche Fragen nach Beendigung seines Vortages eingehen.

Der weitere Nachmittag sollte zur Walsuche und-beobachtung genutzt werden. Und tatsächlich, mehrmals wurden Wale und Delfine gesichtet. Der beste Fall war vor und während des Recaps: zuerst musste das Recap verschoben werden, weil sich zuviele Weisschnauzen-Delfine sehen liessen. Sie waren am fressen und zogen in Gruppen von 2, 3, 4, 5 Tieren aus allen Richtungen kommend durch das Wasser, immer wieder kurz auftauchend.

Wir entschlossen uns nach gut 20 Minuten Beobachtung, das Recap trotzdem wieder aufzunehmen, als erneut der Ruf kam „Wale gesichtet“. Diesmal waren es mehrere Finnwale! Der Kapitän liess es sich nicht nehmen, den Tieren näherzukommen, und selbst im Restaurant konnte man „Ahs und Ohs“ hören, da sie nur wenige Meter neben dem Schiff auf- und abtauchten. Eine wunderbare Kulisse für ein genussvolles Abendessen.

Ein After-Dinner-Drink konnte dann entspannt genommen werden, da für den morgigen Tag auf See kein früher dt. Tagespunkt angesagt war.

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