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Day 2 |
Aug 06, 2009

Bear Island, Svalbard

By Mary Martin, onboard guest

Co-ordinates: N 74º 22.594’, E 018º 27.234’

Weather: Foggy

Air Temperature: 5ºC

Pressure: 1009 hPa

Wind: Calm

As we cruised, it was almost impossible to see anything. The Prince Albert II was surrounded by a blanket of thick fog. We were all hoping to see whales and other marine life on our journey from Tromso to Bear Island. Unfortunately, the fog really hampered our efforts. It’s not unusual to find fog here, where the warm waters of the Atlantic Ocean converge with the colder polar waters. We did briefly see a pod of what appeared to be Blue Whales. They quickly disappeared into the fog.

Captain Alexander Golubev has graciously opened the Bridge up to guests. I’ve taken advantage of this invitation and have spent as many hours as possible up there. It’s not only been a fantastic opportunity for me to learn about ship’s navigation but has also given me the chance to be in the midst of ship operations. The Captain and the Bridge staff seem to love enthusiastic guests and have been quite willing to answer questions.

During the morning, our Expedition Leader Robin West gave us a mandatory Zodiac and AECO briefing. He also told us about our next stop which, as I mentioned earlier, was to be Bear Island (known in Norwegian as Bjornoya).

Claudia Holgate, our resident birding specialist, gave us a lecture after lunch entitled “An Introduction to Birds of the Arctic”. I found it to be a fascinating overview of all the birds we would see on this first part of the trip and it was especially well timed. Bear Island should actually be called Bird Island as it is home to a huge number of Guillemots, Kittiwakes and Glaucous Gulls. There are various explanations as to why it ended up being called Bear Island. It probably got its name because it was the site of the first polar bear killing in this area.

I was up on the Bridge when Captain Golubev navigated through the fog into our anchorage spot at the southeast coast of Bear Island. As we dropped the anchor, the gray lifted and the sun came out. We suddenly found ourselves surrounded by towering cliffs and soaring birds. The water was calm. All we could hear were the sounds of birds.

It’s impossible to me to do Bear Island and its magic any sort of justice in this journal entry. There’s a mystery about the place that was only exaggerated yesterday because of the combination of fog and sun. All guests had the chance to take a 90-minute Zodiac ride around the island (landing was prohibited). Our enthusiastic Zodiac driver, Robin Aiello, took us to all of her favorite places. The cliffs of Bear Island are covered with thousands of nesting birds. We drove into dark caves, under arches, and into huge rafts of floating Guillemots. The water was so clear that we were able to watch these black and white Guillemots (called the “Penguins of the Arctic”) quickly dive beneath the Zodiac. We watched as Glaucous Gulls swooped down and grabbed little Kittiwake chicks. Juvenile Fulmars and Kittiwakes, just learning how to fly, worked hard to dodge our Zodiac.

We finally had to return to the Prince Albert II. By this time the fog had completely engulfed the island, and we had to work at finding our way back to the ship. I have to admit that today was one of those days where I just wanted to sit back on the Zodiac and take it all in. There was so much going onto today at Bear Island that it was a pleasure just to keep quiet, be still, watch and listen. It is days like today where one feels so amazed to be alive and to be part of this wonderful, complex and beautiful world. It’s why we keep traveling, why we keep searching, why we keep wondering how all of this magic was created.

TAG 1 | AUGUST 5, 2009 | AUF SEE; BÄRENINSEL, SVALBARD
von Hans-Peter Reinthaler, Biologe

Co-ordinates: 74º21.7N, 019º09.8E
Weather: sunny
Air Temperature: 5 C

Der erste Tag auf See, sowie auch die vorhergegangene Nacht verliefen ruhig ohne stärkeren Seegang. Die Prince Albert II war auf den Weg zur Bäreninsel, wo wir gegen 16.00 Uhr ankommen sollten. Bis dahin waren jede Menge Aktivitäten auf dem Schiff angesetzt. Um 10.00 gab es die obligatorischen Zodiacs und AECO-Briefings, dieses Mal getrennt für unsere deutschsprachigen und englischsprachigen Gäste. Gleich im Anschluss daran fand der First-Timer Cocktail Party in der Observation Lounge statt. Unsere Expeditionsleiter Assistentin Jarda Versloot wollte soeben mit der Ansprache beginnen, als es aus den Funkgeräten “whale, whale on portside” (Wal, Wal auf der Backbordseite) zu  hören war. Das war das abrupte Ende des Cocktails, denn alle Gäste begaben sich sofort auf die Aussendecks um im leicht nebelverhangenen Meer einen dieser Großsäuger zu erspähen. Der Kapitän verlangsamt das Schiff und fuhr sogar eine kleine Schleife um die Wale aufzuspüren. Leider vergeblich, so plötzlich wie die Wale aufgetaucht waren so rasch waren sie auch wieder in den Weiten der Barentssee verschwunden. Am Ende dieses Vormittags gab es den kürzesten First-Timer Cocktail Party, den ich bis jetzt erlebt habe auf der Prince Albert II und keine Wale.

Zum Glück wurde das Mittagessen nicht auch durch geisterhafte Meereswesen unterbrochen und unsere Gäste konnten die kulinarischen Köstlichkeiten in aller Ruhe genießen.

Der Nachmittag verlief ruhig und leider ohne weitere Walsichtungen. Im Theatre gab es Vorträge von Claudia Holgate über die Vögel von Svalbard, wo angefangen vom Sexualverhalten bis zum Vogelzug, alles Wissenswerte über arktische Vögel berichtet wurde. Der Zweite Vortrag von Christian Walter war für unsere deutschsprechenden Gäste und befasste sich mit der Erforschung und Erkundung unserer Erde durch die Europäer.

Gegen 16.00 Uhr erreichten wir dann die Bäreninsel die mystisch im Spiel von Nebel und Sonnenlicht vor uns lag. Das Meer war ruhig und die Landschaft einfach faszinierend. Steile Klippen, 300m zum Meer abfallend, auf denen tausende von Seevögel nisten, dazwischen Buchten mit grünlich glasklarem Wasser, waren eingetaucht in flutendes Sonnenlicht und Nebelschwaden. Kalkstein aus dem Ordovizium vor ca. 500 Millionen von Jahren abgelagert auf einem Ozeanboden in der Nähe des Äquators bildet nun die Grundlage für diese Küste und für die Höhlen die immer wieder sich gegen das Meer hin öffnen. Den größten Anteil an Brutpaaren stellt die Dreizehenmöwe, sie findet sich an fast jedem freien Platz an der Klippe. Ihr größter Feind die Eismöwe nistet nicht weit davon. Die „Lieblingsspeise“ von der Eismöwe aber auch von der Mantelmöwe oder der Skua sind junge Dreizehenmöwen, die meist aus dem Nest gefallen sind und nun hilflos am Strand sitzen oder im Wasser paddeln. Oft kann man dann beobachten wie die großen Möwen über eine Dreizehenmöwe herfallen und sie zu Tode pecken. Ein dramatisches Schauspiel vor einer dramatischen Kulisse. Neben den Möwenarten finden hier noch die Trottellumme, die Dickschnabellummne und die Gryllteiste ihren Nistplatz. Gelegentlich kann man auch Papageitaucher hier bei ihrem Brutgeschäft beobachten. Ihre Anzahl ist jedoch nicht sehr groß, da für diese Erdhöhlenbrüter, die Bodenverhältnisse auf der Insel weniger geeignet sind als auf den Inselgruppen in der Nordsee. Sieht man zum Himmel über der Bäreninsel hinauf so bekommt man den Eindruck am Fuße eines großen überdimensionalen Bienenstock zu sitzen. Abertausende Vögel kommen und gehen von oder zu den Klippen und zeigen die Wichtigkeit dieser Insel als Brutstelle im arktischen Meer. Aber nicht nur aus der Luft lauert die Gefahr für die Dreizehenmöwen, oben am Klippenrand lief ein Polarfuchs entlang Ausschau haltend, ob sich nicht auch für ihn eine Gelegenheit bietet eine Jungmöwe zu ergattern.

Die Zodiactour ging entlang der Ostküste bis zur ihrer südlichen Spitze. Zu starker Nebel verhinderte dann die Weiterfahrt mit den Zodiacs um sie herum. Auf dem Rückweg zum Schiff gab es dann noch ein großartiges Schauspiel auf dem Wasser, tausende von Trottellummen hatten sich mit ihren Jungen versammelt und waren mit ihrem Geschnarre weithin über das Meer zu hören. Wir stellten den Motor ab und das Zodiac trieb im Wasser, die Lummen kamen ganz nah an das Boot heran und betrachteten uns neugierig, ein wirklich einmaliger und beeindruckender Abschluss eines langen Expeditionstages auf der Prince Albert II.

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