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Day 10 |
Aug 14, 2009

Vigur Island, Iceland

By Rob Suisted, General Naturalist

Co-ordinates: 066°02’N 022°51.7’ E

Weather: Fine, light to moderate wind

Pressure: 1011

This morning after breakfast I attended Claudia Holgate’s lecture called ‘The Secret Lives of Birds in the North Atlantic’ that gave us a good insight into many of their special adaptations.

The destination for this afternoon was a small island in Hornstradir, the northernmost part of Westfjords, near the northwest corner of Iceland. It’s a charming little island in Isafjardjup Bay and has been home to the same family since the late 1800s.

After lunch I was driving Zodiacs to shuttle guests onto the Island. Our Captain also decided to help drive, which was a great novelty for guests. 

First impressions of Vigur Island were from the neatly organized and maintained group of brightly coloured buildings and homes on a small, low-lying island. Above stood a small historic windmill, the only such mill in Iceland, which had been used in the last century to grind wheat imported from Denmark. All in all it was a very beautiful location. Groups of guests were taken for guided tours around the island to look at Eider ducks and puffins, and the general lie of the island. Red necked phalarope, purple sandpipers, red shank birds were also seen. The locals laid a great afternoon tea ashore and we all enjoyed a very relaxing time sitting in the sun with cups of tea and homemade baking (happy marriage cake was a fun name for a local cake, and most people agreed that it was best and appropriate to have it only after the ‘date’ loaf).

The family on the island made their income from a mix of farming, visiting tours, harvesting puffins, and collecting eider duck down. The eider down was particularly interesting. The female ducks pluck breast down to line their nests for insulation. The locals then collect the nests when they’re finished with. There was a neat little display of how the down is then cleaned and dried and made ready for market at USD$1000/kg. The island also has a small post office that many took advantage of. All in all, it was a nice visit to Vigur Island.

Afterwards it was time to depart Iceland for Greenland, and we had a fantastic, long sunset to finish dinner with. I hosted a special table and had great company before being called to perform in an onboard show of Liars Club — a panel show where we were given unusual words for which we had to try and convince the audience of fictitious meanings. Great fun was had and I can say I went to bed with aching muscles from the laughing. 

A good day.

TAG 10 | AUGUST 14, 2009 | AUF SEE; VIGOR INSEL, ISLAND
von Hans-Peter Reinthaler, Biologe

Koordinaten: 66 02,9 N, 22 51,7 W
Wetter: bewölkt zeitweise sonnig

Entlang der Nordküste von Island fuhren wir unserem nächsten Ziel, der Vigur Insel, entgegen. Gegen 08.00 Uhr in der Früh passierten wir die Vogelklippen von, in einem Abstand  von ca. 1 Seemeile. Von den dort nistenden Brutvögeln waren nur jene zu sehen die sich gerade auf Nahrungssuche für ihre Jungen auf dem Meer befanden. Kurz nach dem Frühstück um 09.30 Uhr, präsentierte Claudia Holgate ihren Vortrag über das Vogelleben im Nordatlantik im The Theatre und Christian Walter seinen Vortrag über die Entdeckungsreisen    für unsere deutschsprachigen Gäste in der Observation Lounge. In ihrem Vortrag beschrieb Claudia verschiedene Verhaltensweisen und Anpassungen von einigen Vogelarten die wir auf diesem Abschnitt der Reise sehen werden. Hinweise auf die Erkennungsmerkmale der Vogelarten ergänzten ihre Präsentation und sind natürlich hilfreich für unsere Gäste um in der Praxis die Arten zu unterscheiden.

Christian ging in seinem Vortrag auf die Suche nach der Nordost- bzw. Nordwestpassage und deren Hintergründe ein. Selbstverständlich wurde auch die Geschichte der Eroberung des Nordpols, sei es per Luft, Land (Eis) oder Wasser, erläutert.

Gleich im Anschluss an diese beiden Präsentationen fand das Recap und Briefing, wie immer getrennt für unsere Sprachgruppen, statt. Im Briefing wurde auf unser nächstes Ziel die Vigur Insel eingegangen und in den Recaps wurde von Christian Walter über das “Housing” in Arkureyri , von Claudia Holgate über die Vogelbeobachtungen des letzten Tages und von mir über die Ent- und Bewaldung Islands berichtet.

Um 12.30ging die Prince Albert II vor der Vigor Insel vor Anker. Die Insel präsentierte sic im schönsten Isländischen Sonnenlicht mit saftigen grünen Wiesen und grauschwarzen, in einigen Teilen durch Flechtenbewuchs schön orangebraun gefärbten Klippen. Umrahmt wurde die Insel von den Gewässern des Westfjorden und den bis zu 550m hohen Bergen an seinen Ufern, die zum Teil noch Schneebedeckt waren. Ihre Schmelzwasser speisten Bäche die dann über einen Wasserfall in den Isafjardardjup Fjord mündeten.

Die Vigur Insel selbst ist seit rund 170 Jahren in Privatbesitz einer Familie und auf der Insel. Der einzige Hof der sich auf der Insel befindet hat sich neben der sehr alten Tradition der Nutzung der Eiderente zur Daunengewinnung in den letzten Jahren auch auf den Tourismus spezialisiert. Besucher der Insel wurden zuerst auf einen schönen Rundgang quer über die Insel geführt, wo man die verschiedenen Brutvögel, wie z. B. Eiderenten, Papageitaucher und Küstenseeschwalben beobachten kann. Ein schmaler Pfad führt dann direkt bei den Bruthöhlen der Papageitaucher vorbei. Während dieser kleinen Wanderung wurde von einem lokalen Führer die Geschichte der Insel, ihre Nutzung und ihre Bewohner erläutert. Nach dem kleinen Rundgang stand eine Kaffee und Teepause mit ausgezeichneten hausgemachten Kuchen  am Programm bevor es dann weiterging mit den Erklärungen zur Daunengewinnung.

Interessant war zu erfahren, dass pro Eiderentennest ungefähr 15 Gramm gereinigte Daune gewonnen werden kann und jährlich ca. 50 bis 60 kg Daunen geerntet werden so kommt man auf einen Nestbestand von ungefähr 3500 Eiderentenbrutpaaren auf der Insel, was eine erhebliche Zahl für diese kleine Insel darstellt. Botanisch bot die Insel leider keine Überraschung, das einzige wirklich erwähnenswerte waren die riesigen Rhabarberstauden im Garten des Hofes und der außerordentlich bekömmliche Rhabarberkuchen der zum Kaffee serviert wurde.

Mit dem Letzten Zodiak um 18.00 Uhr ging es in einer etwas holprigen Fahrt mit erfrischenden kalten Atlantikwasserduschen zum Schiff zurück.

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