• Call us +1-877-276-6816 or contact your travel agent
  • A / A
Contact us
Call us +1-877-276-6816 or contact your travel agent
Day 6 |
Jun 22, 2009

Bellsund, Svalbard

By Robin West, General Naturalist

Co-ordinates: 77°33.169’N, 015°03.790’E

Weather: Overcast

Air Temperature: 1C

Wind: 25 knot Westerly

This morning we sailed into the fjord of Bellsund. Bellsund cuts into Spitsbergen south of Isfjorden and splits into two branches: the fjords Van Mijenfjorden and Van Keulenfjorden. The landscape around here is characterized by high mountains where different geological structures can be seen clearly, including impressive folds. There are large bird cliffs in the area; fertilization by seabird droppings accounts for the surprisingly lush vegetation in some areas. The area holds cultural remains from several periods of Svalbard’s history, the most prominent being the era of mineral exploration and mining at the beginning of the 20th century.

The area was named Klock Bay by Jonas Poole in 1610 and was probably frequently visited by whalers during the early 17th century. The history of Bellsund starts with the whaling at the beginning of the 17th century. It continues with Russian overwintering trapping in the 18th century and with Norwegian overwintering trapping and mining at the beginning of the 20th century. Coal-mining is today operated by Store Norske Kullkompani in Svea.

The name Bellsund is derived from the bell-shaped mountain Klokkefjellet on the southern shore, by the entrance to the fjord. Wide coastal flats surround the fjord system, forming an open landscape.

We awoke to a less than perfect day. It was completely overcast with a very fresh westerly wind. The morning announcement came from the bridge that the scout boat had gone ashore, there were no bears in the area and that a landing was possible. The scout boat however did report cold conditions ashore with the possibility of a wet Zodiac ride, so it was time to dress for the worst.

Once ashore, we were split into groups and taken on a guided hike of the immediate area with the ship’s lecturing staff. The site of Bamsebu had an incredible amount of history and nature to offer. The most striking feature once ashore were all the whale bones, more specifically Beluga (white) Whale bones. The entire shoreline was littered with them. They believe there is a total of 549 Beluga whale skeletons on the beach. Our resident marine biologist, Robin Aiello, was quick to give us not only information regarding the Beluga Whales but also the whaling history of the area. She went into great detail as to how they were caught, using rowing boats and nets, trapping the animals and then rowing them to shore before shooting them on the shoreside.

The shoreside was also an array of colours with the Purple Saxifrage being the most prolific. There was also the old trapper’s hut, with the most interesting feature being the six-inch nails facing out from the building. They were very strategically placed to discourage polar bears from pushing up against the building, and considering the building was still standing, they were serving their purpose very well.

In the afternoon, the ship repositioned 15 miles to the end of Bellsund to the 9th largest glacier in Svalbard: Nathorst Breen. Upon our arrival, we were greeted with an immense amount of glacial ice. The plan for the afternoon was a Zodiac cruise, not only taking in the spectacular scenery, but still in search of some more polar bears. Once on the cruise and after a closer inspection of the glacier, Juan Carlos our resident Geologist got very excited to discover that this was actually a “surging” glacier. This was a phenomenon that many geologists would pay a lot of money to see. After a lengthy explanation of what a “surging” glacier is, we all had a much greater appreciation of what we were looking at.

The Zodiac cruise, our last for the voyage was spectacular and one we would not forget in a hurry.

TAG 6 | JUNE 22, 2009 | HEUTIGER HAFEN BELLSUND, SVALBARD
von Stefan Kredel, Geologe

Koordinaten: 77°33.169’N, 015°03.790’O
Wetter: bewolkt
Luft Temperatur: 1C
Wind: 25 Knoten West

Über Nacht sind wir mit der a ein ganzes Stück in den Süden gefahren. Unser heutiges Ziel für den Morgen heißt Bellsund. Dieser Sund, der sich im Inneren in den „Van Keulenfjord“ und den „Van Mijenfjord“ aufteilt, liegt an der Westseite von Spitzbergen zwischen dem Isfjord im Norden und dem Hornsund im Süden.

Gegen 08:00 Uhr kommen wir vor Ahlstranddodden an. Diese Bucht liegt am Eingang zum Van Keulenfjord und war einst ein Zentrum für die Jagd auf Weißwale. Kaum an Land, sehen wir schon jede Menge Zeugnisse dieser blutigen Vergangenheit. Breite Bänder an Walknochen sehen wir etwa 10 Meter oberhalb des Strandes liegen. Bis zu 550 Tiere sollen hier Anfang des letzten Jahrhunderts erlegt worden sein. Bei den Massen an Walknochenresten wirkt diese Zahl sogar eher etwas niedrig angesetzt.

Bei einer geführten Wanderung mit den Lektoren wird Verschiedenes gezeigt und erklärt. Was mir als Geologe natürlich als erstes auffällt, sind die verschiedenen Erscheinungen des Permafrostbodens. Der Boden ist hier durchgefroren, und nur der oberste Bereich taut jeden Sommer temporär auf. Da der Boden in der Tiefe gefroren bleibt, kann das beim Schmelzen entstandene Wasser nicht nach unten absickern. Bei steileren Hängen entsteht das Bodenfließen. In Senken gibt es ein mooriges Gebiet, in dem so mancher Gummistiefel wieder mit der Hand rausgeholt werden musste … Typische Blumenkohlstrukturen sind auch zu sehen. Das sind Polygonringe, deren Zentrum leicht erhöht ist. Durch ständiges Gefrieren und Tauen des Bodens kommt es zu diesen Bildungen, da beim Übergang von flüssig zu fest es zu einer Volumenvergrößerung von etwa 9% kommt. Und diese Volumenvermehrung geht natürlich nach oben. Alles klar? Egal, wen es mehr interessieren sollte, bucht einfach mal eine Reise an Bord der Prince Albert II während ich an Bord bin, und dann erkläre ich es Ihnen gerne im Detail! (Nein, ich bekomme dafür keine Kommission!!!)

Aber auch nicht geologisches ist zu sehen. So ist es auf unserer Reise das erste Mal, dass wir eine recht reichhaltige Blüte der Tundra erleben. Viele Blüten der verschiedenen Steinbrechgewächse verwandeln manche Gebiete in bunte Teppiche. Aber auch andere Blütenpflanzen sind vorhanden.

An Fauna sehen wir Rentier, Gänse und manch der anderen Vögel, die wir schon die letzten Tage immer wieder antrafen. Nahe einer Hütte, die nach außenstehende Nägel an den Fensterläden als Eisbärenschutz hatte, sehen wir gar die Pfotenabdrücke des Königs der Arktis. Er selber zeigt sich aber nicht.

Es war ein schöner Spaziergang hier an Land, darin waren sich alle einig. Aber auch waren alle froh hier nur zu Besuch zu sein, und nicht wie ehemals die Walfänger für mehrere Monate bleiben zu müssen.

Zurück an Bord gab es Mittagessen, ein Mittagessen von dem die Walfänger wohl nicht mal zu träumen gewagt hätten.

Während des Mittagessens fuhren wir weiter in den Van Keulenfjorden hinein und gegen 15:00 Uhr begann eine Zodiac Tour entlang der Packeisgrenze vor dem Nathorst Gletscher. Dieser soll der Fläche nach der 9. größte Gletscher in Svalbard sein. Und er ist auch einer der wenigen galoppierenden Gletscher, was bedeutet, dass sich die Abbruchkante stetig vorwärts bewegt, wenn auch das gesamt Eisvolumen abnimmt.

Durch den Wind und die Drift nach Osten hat sich ein etwa 5 km breiter Packeisgürtel aus Meereis und Gletschereis vor der Gletscherabbruchkante gebildet. Die verschiedensten Eisskulpturen glitten an uns vorbei. Sicher wäre mancher Künstler hier für neue Ideen inspiriert worden. Nach einer faszinierenden Tour im Sonnenschein bleibt nicht viel Zeit an Bord bevor das Recap beginnt.

Nach dem Abendessen lassen viele von uns einen weiteren ereignisreichen und eindrucksvollen Tag in der Bar ausklingen.

    Request a Quote  Request or Download a Brochure Sign Up for Exclusive Offers