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Day 2 |
Jun 18, 2009

Hornsund, Svalbard

By Juan Carlos Restrepo, Geologist

Co-ordinates: N 77º 02.624’, E 015º 58.104’

Weather: Partly cloudy skies

Air Temperature: 1ºC

Wind: Calm

The north side of central Hornsund is something like “Spitsbergen in a nutshell”, because a lot of the features that attract visitors to the Arctic are there: wild scenery with impressive mountains and glaciers, wildlife and sea ice in a beautiful bay that is often also filled with icebergs and bergy bits (small pieces of glacier ice).

A two-kilometer-wide glacier front that has retreated several kilometers during the 20th century awaited us as we went out on a Zodiac tour this morning. The main goal was to find a polar bear. As the expedition staff set out on Zodiacs in all directions to look for the top predator of the north, the views were mesmerizing and the weather as good as it gets. Puffins, guillemots, fulmars and kittiwakes were flying around and after only a few minutes into the tour, Jarda called the white bear.

All Zodiacs rushed to the area and there he was, a young male casually walking along the shoreline, going into the water and rolling in the snow, and all this from a reasonably short distance for a reasonably long time. What a way to start a voyage! The sun was out and the bear highly cooperative. All Zodiacs hung around for a while and then we switched groups so everybody could have a good look at the Polar Bear. Smiles everywhere and hundreds of pictures.

I drove the Zodiac through the pack ice on the way back to the vessel for lunch. Once on board, and just before dinner, the Hotel Department and the Expedition Team hosted a first-timers cocktail party for those guests who were sailing with Silversea for the first time.  

Gashamna, also called “Goose Bay”, is an open bay on the south side of Hornsund, part of the Spitsbergen National Park. After lunch, the scout boats went out once again to inspect the area for polar bears. Mountain ridges picturesquely surround the three-kilometer-wide bay. The little glacier, Nigerbreen, flows down the western slope of Tsjebysjovfjellet and ends in a moraine that gradually develops further down-slope into a nice rock glacier. Nice frost-patterned ground was seen in some places. The expedition staff interpreted the geology, biology and history of the site.

The braided (multi-channeled) meltwater river and the moraine of Gasbreen are prominent. The glacier terminates on land at a distance of about 2 kilometers from the shore. Arctic Skuas and Arctic Terns were seen flying around. The wide river plain is free of vegetation; but there is tundra on either side under the slopes where purple saxifrage was in bloom. 

Whalers, probably from England, operated shore stations in Gashamna. Blubber oven foundations that look like small mounds, and large whalebones could be seen near the hut. There are some remains of Pomor house foundations where the Russian division of the Arc-de-Meridian expedition had their wintering station and astronomical observatory. The foundations of these buildings are still clearly seen. The trappers’ hut was built in 1906 and used for wintering over many years. One Norwegian hunter liked it so much that he spent no less than eight years there between 1927 and 1939, four of them on his own. 

Our guests had ample time to explore the area under the guidance of the expedition staff. At 6 pm we all gathered on board for a Recap & Briefing, followed by the Captain’s welcome cocktail party and dinner.

TAG 2 | 18. JUNI 2009 | HORNSUND, SPITZBERGEN, SVALBARD
von Christian Walter, Ethnohistoriker

Koordinaten: 76 Grad 58,11 Nord 15 Grad 50,51 Ost
Wetter: Vorwiegend wolkig, vereinzelt blauer Himmel
Luft Temperatur: 0,3 Grad Celsius
Luftdruck: 1014 Hp

Expeditionsstopps in Svalbard haengen stark vom Wetter ab. Die See hatte sich gegenueber gestern beruhigt (wir fuhren ja auch in einen Fjord hinein) und blauer Himmel zeigte sich vereinzelt zwischen den Wolken, als wir um 06:47 0,1 Grad Celsius massen. Zur selben Zeit waren einige der Staffmitglieder achtern am Ueben mit den Abschreckwaffen fuer/gegen die Eisbaeren.

Um 07:5o Uhr war es dann soweit: Gruppe Eins durfte in die Zodiacs auf Suche nach Eisbaeren gehen. Normalerweise bietet das gelblich-weisse Fell den Eisbaeren im eisigen Umfeld sehr gute Tarnung, doch keine 20 Minuten nach Abfahrt der ersten Gaeste (fachmaennisch von Herrn Kredel gesteuert) kam gerade von diesem Zodiac die Nachricht „Eisbaer gesichtet“.

Resultat der Sichtung war, dass alle 7 Zodiacs auf die Kueste zufuhren, um die best-moegliche Stelle fuer Fotografien des Baeres zu bieten. Der Baer -Monika stufte ihn aufgrund der Groesse als maennliches Exemplar ein- zog das Ufer entlang auf den naechsten Gletscher zu. Er schien keine grosse Eile zu haben, und so wurde nach reichlicher Moeglichkeit, Fotos zu „schiessen“, beschlossen, den anderen beiden auf der Prince Albert II wartenden Gruppen die selbe Chance zu geben. Auch Kapitaen Peter Stahlberg fuehlte sich angesprochen und sprang in Jardas Zodiac.

Waehrend der Wechsel der Gruppen erfolgte, blieb Conrads Zodiac vor Ort, um die Stelle des Eisbaeren fuer das  erste Zodiac der neuen Fotografen zu markieren. Der Baer konnte sich zuerst nicht entschliessen, ob er vor dem Gletscher schwimmen oder den Umweg ueber den Gletscher in Kauf nehmen sollte. Schliessendlich schien ihm das Nasswerden nicht die richtige Loesung und begab sich auf den langen Weg ueber Schnee und Eis, um von einer Seite des Kvalfangarbreen auf die andere zu gelangen. Der Baer naeherte sich langsam der Prince Albert II, und schliesslich konnte er selbst vom Schiff aus gesehen werden.

„Dieser Tag ist so schoen, dass ich nicht bezahlt zu werden brauche“ (fast woertliche Wiedergabe der Meinung des Kapitaens), und dies, obwohl noch nicht einmal der Vormittag zu Ende war!

Da durch die fruehe Baerensichtung das Tagesprogramm etwas durcheinandergebracht worden war, wurde beschlossen, alle weiteren Programmpunkte um eine halbe Stunde vorzuziehen.

Puenktlich zu Mittag wurden dann sogar noch Rentiere von der Bruecke aus gesichtet.

Waehrend des Mittagsessens wurde die Prince Albert II nach Gashamna verholt, und mit einer frueheren Anlandung konnte nach Sicherung durch die beiden Erkundungszodiacs mit den Baerenwaechtern bald begonnen werden.

Fuer den Landgang war aufgrund der grossen Flaeche und guter Sicht eine individuelle Variante geplant: man/frau konnte sich von Monika, Robin, Juan, Christian und/oder Stefan vor Ort informieren lassen, Camilles Fotowanderung mitmachen, oder ganz allein innerhalb des durch die Baerenwaechter begrenzten Gebietes wandern.

Das letzte Zodiac verliess gegen 17:oo Uhr den Strand und an Bord angekommen hiess es, sich fuer das Recap und Briefing, sowie den spaeteren Cocktail und das Willkommens-abendessen vorzubereiten.

Stefan bot einen Blick auf das morgige Programm, ich (=Christian) erwaehnte Gruende fuer Namensgebung von Orten und Inseln und Monika gab Fakten zu Eisbaeren/innen, bevor wir den Saal (das Theater) verlassen mussten, um dem Hotelpersonal die Moeglichkeit der Vorbereitung fuer den Cocktail zu ermoeglichen.

Kapitaen Peter Stahlberg stellte seine wichtigsten Offiziere vor, Hotelmanager Thomas uebersetzte ins deutsche, und schon war es auch Zeit, den Einladungen zum Abendessen zu folgen.

Das Meer kooperierte und zeigte sich nicht von seiner unruhigen Seite, sodass mit viel Genuss die Qual der Wahl auf sich genommen wurde –waren doch alle Varianten sehr interessant und schmackhaft...

Fuer Mitglieder der Gruppe Eins war ein Besuch der Panorama Lounge nach Beendigung des gelungenen Abendessens durchaus angesagt, brauchten sie doch erst um 10:3o Uhr am naechsten Morgen fertig zu sein. Selbst Gruppe Drei wuerde bis 08:3o Uhr ausschlafen koennen: die Ausbootung war fuer 08:45 Uhr geplant.

Ein positiver Beginn der Expeditionsreise –und weitere Eisbaeren, bzw. andere Meeres-saeuger koennten/wuerden in den naechsten Tagen ja noch gesehen werden.

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