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Day 15 |
Jun 15, 2009

Hornsund, Svalbard

By Juan Carlos Restrepo, Geologist

Co-ordinates: N 77º 00.534’, E 016º 10.970

Weather: Cloudy and Rainy. The sea conditions were not ideal with a very heavy swell.

Air Temperature: 0ºC

Pressure: 1007 hPa

Wind: Winds from the northeast blowing at 35-45 knots (force 8 – fresh gale)

“The most remarkable mountains I have seen, are situated near Hornsund,… Horn Mount, or Hedge-Hog Mount, so called from an appearance of spines on the top when seen in some positions, takes its rise from a small tract of alpine land, on the southern side of Horn Sound”.
– William Scoresby, An Account of the Arctic Regions

Hornsund, almost 30-km-long and 10-km-wide at its entrance, is not only the southernmost fjord in Spitsbergen, but also, as many say, the most beautiful. Eight large glaciers have calving fronts along its shores, near which, several impressive mountains rise, including Hornsundtind, the third largest mountain of the Svalbard archipelago, at 1.431 meters. 

As the north-south flowing, cold East Svalbard Current wraps around the south of the island (Sorkapp), it goes north and reaches Hornsund, making it the coldest of the southwest coast fjords.

We did confirm the theory when we arrived in Hornsund. The temperature was 0ºC and a fresh gale was blowing. The 40+ knots we were experiencing in the morning made a landing in Gashamna impossible. Instead, Captain Stahlberg decided to stay in the fjord and wait for conditions to improve. 

As the morning turned into a morning at sea, the lecture staff entertained with interesting and informative lectures in various subjects. Christian Walter spoke about Frank Hurley, the famous polar photographer from Shackleton’s Endurance expedition. Stephan Kredel lectured on climate change and Monika Steinhoff spoke about how to set up an Arctic-themed museum.

In the afternoon the wind had eased up a bit and the Captain and the Expedition Leader decided to push forward and go on a Zodiac tour looking for Polar Bears. Nearly all of our guests boarded the Zodiacs and went down the coastline into Burgerbukta. 

At the end of the fjord, near the glacier, one of our Zodiac drivers spotted a Polar Bear. The animal was walking around at approximately 300 meters from the shore and most people saw it. An Arctic Fox was also spotted by a small number of people. 

I did get a sample of true polar weather today, especially on the way back to the ship. The swell had increased and it was a wet, cold, and yet fun ride.

Once dried up, the ship heaved anchor and the Captain took the Prince Albert II into Burgerbukta. We saw some nice icebergs as we sailed in, and once in front of the fast ice, we had an opportunity to see another bear (possibly the same one) sitting on the ice. 

A couple hundred meters away from it there were 3 seals on the ice. We stayed around for a while and pretty much everybody had a chance to have a good look at the majestic animal. We then got together for a briefing on tomorrow’s activities, followed by dinner.

We have seen the Polar Bear, now we need to see some Walrus…

TAG 15 | 15. JUNI 2009 | HORNSUND, SPITZBERGEN, SVALBARD
von Christian Walter, Ethnohistoriker

Koordinaten: 76 Grad 58,11 Nord 15 Grad 50,51 Ost
Wetter: Wolkenverhangen, starke Winde
Luft Temperatur: -2 Grad Celsius
Luftdruck: 1006 Hp
Wind: 96,6 Kmh

Die besten Plaene fuer Expeditionsstopps in Svalbard haengen stark vom Wetter ab. Als um 01:oo Uhr Nachts der Wind auffrischte, und Geschwindigkeiten von zeitweise bis zu 55 Knoten registriert wurden, sah es mit einer fruehen Anlandung bei Gashamna nicht sehr guenstig aus.

Der Wind liess nicht wesentlich nach und auch die Sicht war beeintraechtigt. So fuhren wir in den Hornsund, auf der Suche nach einer geschuetzten Bucht. Die Winde blieben weiterhin stark und an eine Anlandung war ueberhaupt nicht zu denken.

Anstelle des Landgangs wurde nun ein Vormittag mit Vortraegen geplant.

Mich traf es, fuer sowohl die deutschsprachigen als auch die englischsprachigen Gaeste, einen Ueberblick ueber das Schaffen von Frank Hurley (nicht zu verwechseln mit Liz Hurley) zu geben. Der Titel „Frank Hurley –Fotograf der Extreme“ sollte dann auch schon darauf hinweisen, dass Hurley nicht nur in der Antarktis unter Shackleton bei dessen beruehmter Endurance Expedition dabeigewesen war, sondern noch andere aussergewoehnliche Ziele und Zeitgenossen kennengelernt hatte. Wohl nur den Wenigsten ist bekannt, dass er offizieller Kriegsfotograf im 1. und 2. Weltkrieg war; noch weniger Personen kennen ihn als Filmproduzenten und Regisseur in Papua (damals von Australien verwaltet).

Zur gleichen Zeit gab Stefan seinen „Klimawandel?“ Vortrag fuer die englischsprachigen Mitreisenden in der Observation Lounge.

Um 11: oo Uhr lief der zweite Vortrag, diesmal von Monika gehalten. Das Thema war interessant, ging es doch um die Problematik, wie die Arktis in Museen dargestellt wird. Herausforderungen und Loesungen dazu wurden angesprochen.

Zur selben Zeit war es an mir, den englischsprachigen Gaesten Frank Hurley naeher zu bringen.

In der Zwischenzeit hatte der Wind merklich abgenommen – von 79 kmh um 09:oo Uhr auf „nur“ 53 kmh um 10:4o Uhr. Auch die Temperatur war von -1,7 Grad Celsius auf -1,1 Grad Celsius gestiegen. Eine Besserung schien in Sicht, sodass die beiden fuer den Nachmittag angesagten Events („Small ship cruising“, sinngemaess ‚Kreuzfahrten mit kleinen Schiffen’, und ein Quiz) eventuell durch eine Zodiacfahrt ersetzt werden sollten.

Zu Mittag zeigte der Wind erneut Rekordhoehen von 96,6 kmh, bei -2 Grad Celsius und 92% Luftfeuchtigkeit, doch die Prognosen standen auf Besserung. Waehrend des Mittagessens kam dann auch Conrads Durchsage, dass er/man sich doch entschlossen habe, die Zodiacs zu Wasser zu lassen und auf die Suche nach Eisbaeren zu gehen.

Die Prince Albert II ankerte in der Burgerbukta bei 77 Grad 00 Nord und 16 Grad 10 Minuten Ost, als um 14:30 Uhr die Winde zwischen 40 und 57 kmh schwankten und die ersten Zodiacs zu Wasser gelassen wurden.

Die Meldung, dass ein Eisbaer an Land ausgemacht worden war, entpuppte sich als Fehlmeldung (statt Baer waren es eine Rentiermutter mit ihrem Kalb), doch damit schien die Wahrscheinlichkeit einer Sichtung um so groesser.

Trotz nicht gerade bester Bedingungen fanden sich 47 (!!) Gaeste an der Seitenpforte ein, um die Zodiacs zu besteigen. Die Prince Albert II wuerde in der relativ geschuetzten Bucht vor Anker liegen, waehrend die Zodiacs entlang der Kueste auf Baerensuche gingen.

Das erste Zodiac verliess das Schiff um 14:50 Uhr; 2 Stunden und 15 Minuten spaeter kam das erste von sechs Booten wieder zurueck.

Waehrend noch um 16:38 Uhr die Winde fast eingeschlafen waren (zumindest im Vergleich zum Vormittag), d.h. 27 bis 30 kmh zeigten, fing kurz vor Rueckkehr der Zodiacs es wieder richtig zu blasen an: innerhalb weniger Sekunden schoss er von 50 auf 64 kmh.

Zum Glueck sollten sich die Parka als wasserfest erweisen, denn obwohl eine Welle nach der anderen versuchte, in die Zodiacs zu schwappen, und man/frau von aussen klatschnass wurde, hielten sie doch die Traeger trocken.

Als die ersten Expeditionaere wieder an Bord kamen, erwartete sie heisser Tee (auf Wunsch mit Schuss).

Nachdem Kapitaen Stahlberg gehoert hatte, dass ein Teil der Gruppe einen Eisbaeren aus der Ferne ausgemacht hatte, liess er es sich nicht nehmen, „sein“ grosses Zodiac (sprich: die Prince Albert II) auf der Suche nach diesem Eisbaer zu schicken. Und tatsaechlich, nach nur knapp 15 Minuten wurde der Eisbaer vor dem Gletscher gesichtet, und allen Gaesten, sowie einem Teil der Besatzung, ermoeglicht, den Baer in Ruhe zu fotografieren. Er sass knapp 300 Meter entfernt auf dem Eis, anscheinend unberuehrt von der Praesenz des Schiffes.

Das Recap und Briefing wurde danach nur zu einem Briefing fuer den morgigen Tag, bevor dann etwas spaeter als geplant (Schuld des Eisbaeren) das Abendessen eingenommen werden konnte.

Der Wind liess weiterhin nach, das Meer beruhigte sich, und die Aussichten, am morgigen Vormittag Walrosse zu sehen, schienen immer besser...

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