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Day 3 |
Jul 17, 2012

Lågøya & Ice Cruising, Svalbard 

By Juan Carlos Restrepo, Geologist

Co-ordinates: N 80º21'41", W 018º16'43"
Weather: Overcast
Air Temperature: 0ºC
Pressure: 961 hPa
Wind: 5 knots

Quite early this morning the Silver Explorer anchored just off the north end of the island of Lågøya, and by 6:30 I was already in a zodiac standing by to start disembarking our guests to this remote and interesting island.

Lågøya - meaning “Low Island” - is called so for a good reason, it has no significant elevations and no glaciers. It has however several shallow lakes and lagoons, and the shallow marine platform that surrounds it makes it an ideal feeding ground for walrus, which congregate in important numbers on the beaches in the north.

We disembarked our guests in small groups of about 30 (one group every hour), and once ashore they spent about an hour looking at the walrus haul-out, which had about 30 animals today. The walrus were more active than usual with a lot of scratching, moving about, making sounds and some even swimming.

Apart from these entertaining and majestic beasts there was a variety of birdlife too, including nesting Arctic terns, Eider ducks, Sabine’s gulls, Red-necked phalaropes, Red throated divers, Long tailed ducks, Skuas, Purple sandpipers, Kittiwakes, Fulmars, etc. A place that caters for many tastes and it did please our guests, as they all came back on board smiling.

Once back on board we sailed north-east towards Sjuoyane, the seven islands, looking for sea ice and polar bears. We did encounter the ice sooner than expected, right after we finished our Recap & Briefing, and we cruised around it for a few hours. Since this was the first ice cruising we did this voyage, Captain Adam Boczek showed us what this ship is good for and sailed her into the ice, until it got too thick to actually keep going. At this point he turned 180º and got us back out into open water.

We then sailed on and a while later a polar bear was spotted. I believe it was a male, it looked big and healthy and not afraid of the ship, as he kept trying to come closer to the vessel for a while. At some stage he stepped onto thin ice and fell in the water. When he came out of the water he shook off and then started rolling in the snow to dry himself and his fur up. It was truly spectacular to see this majestic animal, all four legs up in the air, rolling around and then lying on his side, staring at us. Who is looking at who?

After this wonderful show and with big grins on our faces, we all went to dinner and then to bed, dreaming about tomorrow and what the high Arctic might have in store for us.

 
Tag 3
Juli 17, 2012
Franz Bairlein, Ornithologe

In der „Nacht“ überfuhren wir den 80. Breitengrad und erreichten wie vorgesehen um 6 Uhr unseren Ankerplatz vor der Insel Lågøya, wegen ihrer sehr flachen Form die „Tiefe Insel“ genannt, aber dadurch bestens als Liegeplatz für Walrosse geeignet.

Dank des ausgezeichneten Zimmerservices bereits so früh mit Frühstück bestens versorgt, ging es schon um 6:30 Uhr bei ruhiger See mit dem Scoutboot nach Lågøya, wo wir etwa 40-50 Walrosse am erwarten Liegplatz vorfanden. Die Anlandungsbedingungen waren bestens. Nachdem wir den Weg zu den Walrossen gekennzeichnet hatten, begannen wir um 7 Uhr mit dem ersten Ausbooten der Gäste. Dies war für manche ungewohnt früh, doch niemand hat es bereut.

Ich führte die zweite Gruppe, später noch andere. Vorbei an Treibholz, Walknochen und brütenden Küstenseeschwalben erreichten wir nach wenigen Gehminuten die Walrosse, überwiegend alte und junge Männchen, die ohne große Aktivität am Strand lagen. Wenige Tiere „spielten“ im Wasser. Auf einem der Tümpel waren Thorshühnchen, eine der wenigen Vogelarten, bei denen alleine die Männchen die Bebrütung der Eier und die Aufzucht er Jungen übernehmen. Deshalb tragen sie ein schlichtes Gefieder, während die Weibchen farbenprächtig sind. Am Strand hielten sich Eiderenten auf, Schmarotzerraubmöwen attackierten Küstenseeschwalben und auch einige Eismöwen, Meerstrandläufer und Eisenten waren zu beobachten. Der ornithologische Höhepunkt war die Beobachtung von zwei Schwalbenmöwen, eine der weltweit seltensten Möwenwarten, die ihr hauptsächliches Brutvorkommen in der russischen Arktis hat, aber auch in wenigen Paaren auf Lågøya brütet.

Nach Rückkehr des letzten Zodiaks liftete die Silver Explorer um etwa 11:30 Uhr Anker und wir segelten nordostwärts mit Ziel bei den Sjuøyane-Inseln, den Sieben Inseln, die Seeeiskante zu erreichen, um dort nach Eisbären Ausschau zu halten.

Zunächst aber ging es zu einem kurzen Mittagessen, anschließend trafen wir uns um 14 Uhr für Rückschau und Vorschau für die englischsprachigen, um 15 Uhr für die deutschsprachigen Gäste im Theatre. Da wir schon nahe der Eiskante waren, verkürzten wir die Treffen, um nach Eisbären Ausschau zuhalten. Während wir im Eis kreuzten, sahen wir mehrere Ringel– und Sattelrobben. Die Eislandschaft war grandios, das Wetter mit teilweise Sonne ideal. Besonders eindrucksvoll war, dass Kapitän Adam Bozcek die Silver Explorer im Eis „parkte“. Trotz intensiven Bemühens des gesamten Expeditionsteams und der zahlreichen Augen der Gäste gelang es uns aber nicht, hier Eisbären auszumachen, und so setzte die Silver Explorer ihre Fahrt nordostwärts fort.

Schon nach kurzer Fahrt erreichten wir neues Eis, und dort fanden wir dann tatsächlich den ersehnten Eisbären, auf einem Eisfeld liegend. Kapitän Adam manövrierte die Silver Explorer entsprechend und so hatten wir einen wunderbaren Blick auf den Bären, der Größe nach ein Männchen. Zu unser Aller größter Freude stand der Bär nach einiger Zeit auf, trottete etwas über’s Eis, ging kurz „baden“ und ließ sich danach wieder sehr fotogen auf einem Eishügel nieder, uns aber immer aufmerksam beobachtend. Gegen 19 Uhr galt es dann aber, vom Bären “Abschied“ zu nehmen. Während die Silver Explorer ostwärts segelte, traf sich das Expeditionsteam zu einem kurzen Briefing. Während die Gäste beim Dinner im Restaurant diesen wunderbaren Tag Revue passieren lassen konnten, ging ich mit den anderen Mitgliedern des Expeditionsteams zu einem kurzen Abendessen in die Crew-Messe, um anschließend wieder nach Eisbären Ausschau zu halten. Aufgrund der Eislage änderten wir allerdings den Plan und so hatte ich Zeit, diesen Tagesbericht zu schreiben.

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