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Day 2 |
Jul 16, 2012

Monacobreen, Svalbard 

By Robin Aiello, Marine Biologist

Co-ordinates: N 79º31'23", E 12º23'27"
Weather: Overcast
Air Temperature: 3ºC
Pressure: 1004 hPa
Wind: 5 knots

What a spectacular day, full of amazing and rare sightings!

It started off early – although a morning at sea full of lectures was the original plan, it did not work out that way. This is exactly why I love expedition work so much – you never know what will happen when!

Juan Carlos Restrepo started his lecture entitled “Ice on the Rocks” (a lecture all about sea ice and glaciers), but about half the way through the radio call came from our Expedition Leader Conrad Combrink that the staff on the Bridge had spotted a large polar bear walking along the coastline. Soon after the announcement, all the guests were out on either Deck 6 or 4 watching the bear as it slowly meandered along.

Not more than ten minutes later, on the port side of the ship, I spotted a large whale blow – a very tall, vertical blow that could only belong to a Blue Whale!!! So, after spending about 45 minutes with the polar bear, the Captain relocated the ship to where we had been seeing the whale blows, and, within a short time, we were getting amazingly close views of a Blue Whale. These whales are the largest animals to have EVER lived on earth – larger than any dinosaur!!! They can reach sizes of over 30 meters and a weight of about 200 tons. They are amazing. This whale was not disturbed by us at all, and slowly cruised nearby, occasionally diving down into the deep waters and showing us its massive fluke (tail).

After the whale sighting, we continued to our next destination – Monacobreen. But once again, Mother Nature decided to give us a bonus – another polar bears sighting. This time it was a mother and her 7-month-old cub strolling along the shoreside of the Andoyane Islands.

After a few minutes we had the zodiacs all lowered and we were heading off to get a better look at these bears. As the first group approached, the mother and cub were sleeping on the green hillside, nestled in amongst the purple saxifrage plants. Very charming! But soon, the cub stirred and got up, stretched, and headed over to its mom to nurse. This was an amazing sight, and relatively rare to see a cub nursing from its mom. As we watched, it finished nursing and decided to wander around and play with some seaweed, before heading back for a nap. On the second Zodiac ride the two bears got up and wandered to the other side of the island and started feeding on an old whale carcass that had washed up on the shore. We had some wonderful views and were very happy when we returned to the ship.

Despite our unexpected delay, we continued to Monacobreen and still did our Zodiac cruise along the glacier front. This glacier is one of the largest glaciers in Svalbard, with a calving front of approximately 5km. Our Zodiac was lucky to be perfectly placed to witness two massive calvings where two seraks collapsed into the sea.

Later in the evening we had the Captain’s Welcome Cocktail Party and the room was filled with laughter and good cheer as everyone recounted the marvellous sights that we had see throughout the day!

What a great start to our voyage!!!
 
Tag 2
Juli 16, 2012
Stefan Kredel, Geologe

Neue Reise, und schon wieder im vollen Expeditionsrhythmus. Alles kam anders als geplant, dafür aber auch viel besser!

Geplant wäre gewesen heute Vormittag zwei Vorträge über Eis und Gletscher. Ein Vortrag in englischer Sprache von meinem Kollegen Juan Carlos, und dann dasselbe Thema noch einmal in deutscher Sprache, von mir. Nachmittags waren Zodiactouren von etwa je 1 1/2 Stunden Dauer vor dem Monacobreen (Gletscher) geplant. Soweit der ursprüngliche Plan.

Ich stand um 08:00 Uhr auf, und hatte ein leichtes Frühstück in der Observation Lounge. Danach war ich auf der Brücke und schaute aus dem Fenster. Zur gleichen Zeit hielt Juan Carlos seinen Vortrag über Eis und Gletscher. Er musste schon fast eine Stunde lang gesprochen haben und ich wollte gerade mich nach oben ins so genannte Theater begeben, um meinen Vortrag („Von der Schneeflocke bis zur Eiszeit“) startklar zu machen, da kam plötzliche ein „Eisbär!“ von einem Kollegen. Also wurde Juan Carlos Vortrag etwas abgekürzt, mit einer kurzen und klaren Durchsage „Eisbär Schiffs voraus!“. Schnell waren die Außendecks auf Deck 4 und 6 gefüllt. Da lief also der König der Arktis vom Hügel zum Strand, und war gut sichtbar. Ganz nah kamen wir nicht ran, denn die Seekarte hatte hier einen weißen Streifen vor der Küste. Also keine Tiefenangaben vorhanden. Trotzdem konnte jeder, auch ohne Fernglas, den Eisbären gut erkennen. Nach einer Weile dachte ich, so, nun kommt mein Vortrag dran. Doch da ertönte es „Wale, big wale!“, ein englischsprechender Mitarbeiter war fündig geworden.

Nix besonderes dachte ich, man / frau sieht hier ab und an Wale, auch größere. Die nächste Frage ist dann immer ob „kooperativ“ oder nicht. Wenn der Wal bleibt, dann lohnt sich eine Durchsage. Und „unser“ Wal war nicht nur kooperativ, es war sogar ein sehr großer Wal, es war ein Blauwal!! Das größte je auf der Erde lebende Lebewesen war hier vor uns, und schien sich von uns in keinster Weise gestört zu fühlen. Mein Vortag war schnell bis auf weiters verschoben. Das Vordeck auf Deck 4 blieb geöffnet. So konnten Gäste weiterhin auf Deck 6 und auf Deck 4 diesen Giganten beobachten. Blauwale sind eine nicht gerade alltägliche Sichtung! Meine letzte gute Blauwalsichtung ist schon ein paar Jahre her, und ich bin viel auf den Ozeanen dieser Welt unterwegs! Was ein Start der Reise!

Es machte mir nix meinen Vortrag erst einmal abzusagen. Nach gut einer Stunde war es genug und wir setzten wieder Kurs zum Monaco Gletscher. Ich ging ins Theater zum „First Timer Cocktail Party“. Alle Gäste, die zum erstmal mit Silversea reisen, waren zu einem Kennenlernen eingeladen. Sliversea hat nicht nur dieses eine Expeditionsschiff, eine ganze Flotte gehört zum Namen Silversea. Es wurde ein wenig über den Rest der Flotte gesprochen. Aber auch dieser Cocktail kam nicht wirklich normal zum Ende. Ich sah plötzlich Conrad, meinen Chef, im Hintergrund mit einem merkwürdigen Gesichtsausdruck. Er hatte Neuigkeiten von der Brücke bekommen. Er schnappte sich das Mikrophon, und meine letzte Übersetzung war „Weiterer Eisbär gesichtet!“.

Man hatte von der Brücke einen weiteren Eisbären gesichtet. Und diesmal auf einer Insel, die gut mit Zodiac zu erreichen war. Ruckzuck wurden die Zodiacs zu Wasser gelassen und wir fuhren mit den Gästen Richtung Insel. Es war nicht nur ein Eisbär, es war eine Mutter mit einem Jungen. Wir hatten wunderbare Sichtungen hier, von der Eisbärenmutter und ihrem Jungen. Da verzichtet man doch gerne mal auf sein Mittagessen, dachte ich. Doch als ich schlussendlich um 14:30 Uhr zurück an Bord war, hatte das Restaurant extra für uns vom Expeditionsteam noch offen gehabt! Ein großes „Danke schön!“ dem ganzen Restaurantteam!

Danach etwa eine Stunde Verschnaufpause, bevor wir an unserem eigentlichen ersten Ziel dieser Reise ankamen. Nun aber nur noch das Ziel nach Eisbär, Blauwal und Eisbärenmutter mit Jungem.

Die 1 ½ -stündige Zodiactour vor dem Monacogletscher wurde auf eine Stunde gekürzt. Aber damit auch diese einstündige Tour nicht zu kalt würde, bot das Hotel Team um unseren Hoteldirektor Fabiane heiße Schokolade auf einem Verpflegungszodiac an, auf Wunsch auch mit Schuss.

Kaum zurück an Bord, musste ich auch schon unter die Dusche. Der Kapitänswillkommenscocktail stand auf dem Programm. Lauter glückliche Gesichter waren zu sehen, und das schon am ersten Tag. Hoffentlich können wir das bis zum Ende so halten!?! Für Morgen waren Walrösser geplant, und vielleicht sogar mehr Eisbären … 

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