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Day 5 |
Jul 09, 2012

Nordauslandet 

By Juan Carlos Restrepo, Geologist

Co-ordinates: S N 80º 08’ 17”, E 028º 01’ 09”
Weather: Sunny with scattered clouds
Air Temperature: -1ºC
Pressure: 961 hPa
Wind: 5 knots

This morning I was taken by surprise when I looked out the window. There was a lot of wind, driving spray and rolling waves. We got to our anchorage spot at the northern end of Storoya and after dropping anchor we monitored the conditions for some time. The swell on the sides of the ship would have made the embarkation onto the Zodiacs a risky and possibly dangerous affair. With our guests’ safety in mind, the Captain, Staff Captain and Expedition Leader had to make the hard call to cancel our activities in Storoya.

The weather forecast had been, as we discovered, very wrong, by about 20 knots of wind. Having said that, attempting to go to Kvitoya with the weather and sea conditions we had, would have been a waste of time. The decision was then made to try our luck instead at Isisoya, a small rocky island further south along the Austfonna glacier front.

We got there and unfortunately the wind was gusting to almost 50 knots, which is way beyond the limits of safe Zodiac operations. Only getting the Zodiacs off the ship would have been impossible, so we had to sail on and face a day at sea before we could get to “plan C”, an evening landing at Torellnesset.

To entertain our guests during the day, the Expedition Team programmed a few activities, the first of which was a lecture on glaciers, both in English and German, given by Luciano Bernacchi and Stefan Kredel, respectively. After lunch we hosted a Recap & Briefing and at 4 pm, Luqui gave a most informative lecture entitled “Birds of the Voyage”.

At 5 pm Stefan hosted a quite entertaining Team Trivia, followed by an early dinner, since we would start our disembarkation at 7:30 to go see some walrus at Torellnesset.

As we sailed closer to our anchorage position, in the south east corner of the island of Nordaustlandet, we could see about 6 or 7 walrus hauled out onto the beach. The scouting party went ashore and confirmed the numbers and made sure there were no bears in the area. We then started disembarking the Zodiac groups, one by one to go ashore, check out the walrus and go for a guided walk around the area. At some stage, a few curious walruses that were swimming along the shore, actually came onto the beach. Some of our guests got some great photos of them.

Everybody was happy to have been able to go ashore and see these magnificent creatures. Tomorrow we have an action-packed day with three different activities on offer. I am looking forward to our day tomorrow in the Hinlopen Strait. 
 
 
Tag 5
Juli 09, 2012
Stefan Kredel, Geologe

Es kam alles anders als geplant! Aber schlussendlich war es dann doch noch schön und gut. So lässt sich wohl der heutige Tag am besten zusammenfassen.

Aber der Reihe nach. Um 07:30 Uhr hätte die erste Ausbootung stattfinden sollen, vor der Nordküste von Storoya. Aber als ich um 06:20 Uhr auf die Brücke kam, um die Morgendurchsage von Robin zu übersetzen, war mir schon klar, dass dies wohl eher hier nix wird. Wir hatten eine recht starke Dünnung und dazu starke Winde. Durchgehend 40 Knoten, in Böen bis zu 50 Knoten, an eine Ausbootung nicht zu denken.

Da die Wind- und Wellenrichtung auch genau auf die Landestelle von Kvitoya treffen müsste, wurde gleich beschlossen, es dort erst gar nicht zu versuchen. Warum die 3 ½ Fahrt dorthin auf sich nehmen, wenn es eh schon recht klar ist, dass es auch dort nix werden dürfte. Also musste ein neues Ziel gesucht werden, ein Plan B.

In dieser Ecke von Svalbard sind gar nicht zu viele Alternativen vorhanden. Auf Nordaustlandet kam nur die Südostseite in Frage, auf Grund der Wind- und Wellenrichtung, aber die bestand vor allem aus der 190 km langen Gletscherabbruchkante des Austfonna, dem großen Eisschild. Es gibt eine kleine, etwa 1 qkm große, vorgelagerte Insel dort. Isispynten ist ein Teil einer alten Endmoräne, die hier noch etwas aus dem Wasser schaut. Hier tummeln sich ab und an ein paar Walrösser. Ankunftszeit gegen Mittag. Also musste Ersatzprogramm für den Vormittag gefunden werden. Vorträge! Ich durfte gleich ran, mit meinem Vortrag „Von der Schneeflocke bis zur Eiszeit“. Nun, was soll ich hier über meinen eigenen Vortrag schreiben?!? Ich fand es spannend, und das Publikum fängt auch langsam an meine Scherze zu akzeptieren … Im Anschluss durfte Luqui das selbe Thema auf Englisch behandeln.

Als wir dann langsam auf Isispynten zusteuerten, war die Dünung zwar weniger geworden, aber der Wind hatte widererwartend zugenommen. Abgesehen davon waren keine Walrösser auf der Insel zu sehen. Also nix mit Landung oder Zodiactour hier.
Der nächste Plan musste her, Plan C.

Zum Glück haben wir ja hier noch immer die Mitternachtssonne, also keine Probleme mit Dunkelheit. Warum also nicht abends schon das Ziel für den nächsten Morgen anlaufen? Gedacht, geplant, getan! Wir setzten Kurs auf Torellneset. Aber die Distanz ist doch eine größere, Ankunft war für 19:00 Uhr zu erwarten.

Also mehr Anbordprogramm für den Nachmittag. Erst mal wurde ein Rückblick mit Vorschau auf den restlichen heutigen und den morgigen Tag angesetzt. Für die deutschsprachigen Gäste war das um 14:00 Uhr. Mein Mittagessen musste schnell rein, Robin musste mir noch die Pläne für Morgen erklären, damit ich diese fehlerfrei wiedergeben konnte. Hatte dann auch geklappt.

Um 16:15 Uhr gab es einen weiteren Vortrag von Luqui, diesmal über die Vogelwelt dieser Reise. Direkt im Anschluss durfte ich ein Quiz anbieten. Ich nenne es „Destinationen raten“. Anhand von 3 Fotos soll erraten werden um welche Stadt, Insel oder Staat es sich handelt. Klingt leichter als es ist!

Danach ein schnelles Abendessen (Schien der Tag der schnellen Essen zu sein, quasi ein Fastfoodtag, im wörtlichen Sinne). Denn als wir vor Trollneste ankamen, sah es nicht hoffungslos aus. Auch hier ein wenig windig, und auch eine Dünnung war vorhanden, aber es ließ sich noch vertreten. Und es waren sogar ein paar (gerade nach genug, dass ich nicht „ein Paar“ schreiben musste …)Walrösser da.

Und sie ging es dann ab 19:30 Uhr immer mit 30 Gästen raus. Ich war vor allem über die Fossilien aus der Trias begeistert, die ich am Strand fand. Aber mit dieser Begeisterung schien ich eher alleine zu sein …

Um 23:00 Uhr war ich dann endlich wieder zurück an Bord. Mein Bett schreit schon nach mir. Allerdings mussten mein Kabinenkollege Rapa Nui und ich erst noch mal die Welt retten. Transporter 2 wurde zum Einschlafen gesehen.

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