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Day 1 |
Jul 13, 2011

Longyearbyen und auf See

By Uli Kunz – Meeresbiologe und Zodiac-Fahrer

 

Koordinaten: 78°09’ N, 13°49’ E
Wetter: Bewölkt, vereinzelt Sonnenschein
Lufttemperatur: 7 °C
Wassertemperatur: 5 °C
Luftdruck: 1004 hPa
Windgeschwindigkeit: 20 km/h

Frühmorgens um 6 Uhr wurde der Anker gelichtet und die Silver Explorer legte die letzten Meter bis zum Anleger in Longyearbyen zurück, sozusagen der “Hauptstadt” der Inselgruppe Svalbard. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging die erste Hälfte unseres Expeditionsteams von Bord und fuhr zum Schießstand in einem kleinen Talkessel, um mit den ansässigen Rangern unsere Eisbärenkunde aufzufrischen und natürlich um das Schießen mit den Gewehren zu üben. Um mit unseren Gästen Anlandungen durchzuführen, brauchen wir ausgebildete Bärenwächter, die rechtzeitig sich nähernde Eisbären entdecken und sie im Notfall auch verjagen. Dazu führen wir verschiedene Signalpistolen mit uns, aber auch Gewehre mit scharfer Munition, um im Falle eines Eisbärenangriffs auch Leib und Leben schützen zu können.

Das Training bestand aus verschiedenen Übungen, um mit dem Gewehr im Liegen und im Stehen sicher schießen zu können.

Nach der Rückkehr auf das Schiff konnten wir unsere neuen Gäste aus der Schweiz begrüßen, die alle mit einem Charterflugzeug aus Oslo angekommen waren. Zusammen mit Kara aus dem Expeditionsteam nahm ich die Fotos der Gäste auf, die für unser Sicherheitssystem an Bord für das Aus- und Einchecken während der Schlauchbootfahrten nötig sind.

Und wie klein die Welt ist, sieht man immer wieder auch in der hohen Arktis: Vor sechs Wochen erst auf einem großen Fotofestival an der Ostsee kennengelernt, traf ich auf Norbert Rosing, den bekannten deutschen Naturfotografen, der als Gastreferent unsere Reise begleiten und Vorträge über seine aufregende Zeit bei den Eisbären in Kanada halten wird.

Nach dem Einchecken unserer Gäste fand die obligatorische Sicherheitseinweisung und das Briefing für unsere Fahrten mit den Zodiac-Schlauchbooten statt.

Kurz danach standen alle Gäste und unser Expeditionsteam auf den Außendecks, um das Ablegen der Silver Explorer und unser Auslaufen in den großen Isfjord zu beobachten. Die Fahrt konnte endlich losgehen!

Bei der nachfolgenden Vorstellung unseres Teams aus Geologen, Meeresbiologen, Ornithologen, Bärenwächtern, Botanikern und Historikern musste ich erstaunt feststellen, dass es doch viel mehr deutschsprachige Teammitglieder gibt als gedacht... Hervorragend, dann werden wir in den nächsten Tagen unserem interessierten Publikum aus der Schweiz viele Informationen über die Welt rund um das arktische Spitzbergen liefern können! Ahoi!

 

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