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Day 6 |
Jun 28, 2011

Poolepynten and St John’s Fjord, Svalbard

By Kara Weller, Biologist

 

Co-ordinates: 78° 27’ N 11° 52’ E
Weather: sunny
Air Temperature: 4.5° C
Humidity: 78%
Pressure: 1017 hPa
Wind: 20 km / h

Once again the sun was shining brightly on the sparkling blue seas. In the morning we came around the eastern side of Prince Karls Foreland – an island off the west coast of Spitsbergen, and from the ship we could see a small group of walrus lying in a heap on a sandy low shore. This was Poolepynten, and our morning’s destination. As group size for visiting walrus on shore is restricted, the plan was to land just one Zodiac group at a time, and shortly after breakfast the Zodiac operation commenced.

A short walk down the sandy beach on the point of land lay the walrus males. These strange and fascinating creatures are a wonderful thing to see. Although not very active, they did on occasion raise their heads, scratch or shift position slightly in order to lie more comfortably amongst the other walrus. Tusk size varied considerably with some bigger males displaying their massive tusks and others showing only quite small and narrow tusks. Males and females tend to spend the summer in sexually segregated groups, and we observed an all-male group today. They snorted and farted peacefully in the sun while gulls and terns circled overhead and a Minke whale was spotted breaking the surface of the water in the distance. One walrus made a brief appearance cruising along the shore in the water, but perhaps seeing our small group of red-parked people, it decided not to heave itself out onto the shore, and turned instead to some other destination unknown to us.

The sunshine gradually gave way to overcast skies and the winds picked up during the afternoon as we made our way over to St John’s Fjord. Given that the distance meant that we would get there at 3 pm, a Recap & Briefing was offered just after lunch instead of during the usual pre-dinner hour.

St John’s Fjord was a lovely spot that offered the opportunity for a fairly significant hike up to a ridge overlooking a glacier. Most people took the opportunity for this good leg-stretch and came to shore to start the steady uphill climb through some lingering snow patches and on to the ridge. Wildflowers were blooming everywhere and it was hard not to step on these tiny delicate creatures. Mountain Avens or Dryas was everywhere, with patches of Arctic Bell-heather and cushions of Moss Campion and the ever-present Purple Saxifrage in between. We admired the hardiness and delicate appearance of these plants that seem so fragile and yet survive in some of the coldest conditions on earth.

The wind at the top of the ridge was quite fierce and so nobody lingered up there for too long. A ptarmigan nest camouflaged in the tundra was seen by some on the hike back down and others saw a snow-bunting also sitting on a nest and tending its eggs. We admired their ability to persevere so easily in these cold conditions, but were glad ourselves that we had a warm ship to which to return and the comfort of a nice dinner and a warm bed.

Tag 6 | 28. Juni 2011 | Poolepynten und St. Jonsfjord
Uli Kunz, Meeresbiologe und Zodiac-Fahrer

Koordinaten: 78˚29’ N, 12˚15’ E
Wetter: Vereinzelt bewölkt mit viel Sonnenschein am Vormittag, bedeckt am Nachmittag
Lufttemperatur: 5 °C
Wassertemperatur: 4 °C
Luftdruck: 1015 hPa
Windgeschwindigkeit: 20 km/
h

Da der Sonnenaufgang in diesen hohen Breiten leider ausfällt, begann der frühe Morgen schon mit hohem Sonnenstand und klarem Himmel. Die Silver Explorer näherte sich auf der Ostseite der Insel Prins-Karls-Forland dem Strand von Poolepynten. Schon von weitem konnten wir auf der Brücke einige Walrosse erkennen, denen wir gleich einen Besuch abstatten wollten. Mit dem ersten Schlauchboot fuhr ich ans Ufer, lief zusammen mit Claudia Holgate in die Nähe des Ruheplatzes der Tiere und markierte mit Flaggen den Abstand von 30 Metern, den wir zu den Tieren halten. Walrosse sind trotz ihrer beeindruckenden Größe und ihrer gewaltigen Hauer sehr scheue Tiere, die bei schnellen Bewegungen oder lauten Geräuschen ins Wasser flüchten. Über die letzten Jahrhunderte einer erbarmungslosen Verfolgung und Jagd ausgesetzt, die die Art im Nordatlantik an den Rand des Aussterbens gebracht hat, erholt sich die Population gegenwärtig wieder und es werden rund um Spitzbergen und Grönland ungefähr 20.000 Tiere geschätzt. Die Hauer sind bei beiden Geschlechtern vorhanden, wenn auch bei den Männchen meist ungleich beeindruckender. Sie dienen zur Bestimmung der sozialen Rangfolge und nicht zum Erlangen von Nahrung! Den gedeckten Tisch findet ein Walross direkt vor dem Strand, wo es auf meist sandigem oder schlammigem Meeresboden Muscheln aus dem Sand gräbt und nur das Muschelfleisch aussaugt.

Unsere schönen Beobachtungen der Walrosse am Strand wurden noch vom mehrmaligen Auftauchen eines Zwergwals (Minke Wal) begleitet, der dicht vor dem Strand hin- und herschwamm. Unser Ornithologe Klaus Günther war mit seinem starken Periskop ebenfalls vor Ort, um die zahlreichen Vogelschwärme in der Nähe genauer in Augenschein zu nehmen.

Nach dem Mittagessen gab es für unsere deutschsprachigen Gäste eine Rückschau des Tages und eine Besprechung der weiteren Aktivitäten, die von Historiker Christian Walter , genannt Rapa Nui, präsentiert wurde. Mein Part bestand darin, das Leben der Walrosse in Wort und Bild zu erhellen und die Besonderheiten dieser faszinierenden Tierart darzustellen. Kara Weller zeigte am Ende noch eine Übersicht der auf Spitsbergen gefundenen Pflanzenarten.

Direkt nach dem Briefing holte ich von den Sicherheits-Offizieren mein Gewehr und die Munition ab und fuhr eines der Schlauchboote an die Landungsstelle im St. Jonsfjord, wo wir eine längere Wanderung beginnen wollten. Unsere Bärenwächter Karolina Karas und Chris Srigley markierten den Weg, der auf eine ehemalige Gletschermoräne und von dort aus an einen hervorragenden Aussichtspunkt führte. Die meisten Gäste nutzten die Gelegenheit, sich mehr als ordentlich die Beine zu vertreten und den Blick über den gesamten Fjord und den großen Gletscher schweifen zu lassen. Der Anstieg über einige Schneefelder und durch morastige Moosfelder war nicht immer einfach und so kamen alle trotz des starken Windes gehörig ins Schwitzen. Ich positionierte mich kurz vor dem Endpunkt und so konnten wir das gesamte Gebiet im Auge behalten und hätten rechtzeitig einen sich nähernden Eisbären bemerkt. Die wilde Landschaft Spitsbergens zeigte sich von ihrer wilden Seite, die Wolken hingen tief in den Gipfeln, einige kurze Regenschauer wehten über den Fjord und die steife Briese ließ weiße Schaumkronen auf den Wellen tanzen. Die Wanderung hat sicher zu einigem Energieverlust geführt, sodass das Abendessen von unserem Chefkoch Norbert umso besser munden wird!

 

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