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Day 4 |
Jun 26, 2011

Raudfjorden & Moffen Island (furthest north), Svalbard

By Juan Carlos Restrepo, Geologist

 

Co-ordinates: 80º 00.64’ N, 014º 24.61’ E
Weather: Sunny in the morning to cloudy in the afternoon
Air Temperature: + 4ºC
Pressure: 1019 hPa
Wind: Calm

Another beautiful sunny day today, we have had incredible weather since we left and great wildlife sightings. This morning I woke up looking forward to a Zodiac cruise of Raudfjorden located in Northwest Spitsbergen National Park.

It was here, in the far northwest, that Willem Barentsz and his crew discovered new land on June 17, 1596. They described the land as being “rugged for the most part, and steep, mostly mountains and jagged peaks, from which we gave it the name of Spitsbergen”. In the centuries that followed, the large number of bowhead whales found here attracted whalers from the Netherlands and various other countries, and the area became a place of high activity, both on the shore and in the surrounding sea.

Raudfjorden (meaning Red Fjord) is 12 nautical miles long. The landscape has been shaped by the glaciers, which erode the rock so that the mountains end up with sharp crests. The bedrock belongs to the old basement and consists of crystalline rocks such as granite, gneiss and migmatite. Younger, reddish Devonian sandstones occur on the south and east side of Raudfjorden. It is this “Old Red Sandstone” that gives this fjord its name.

Once in the Zodiacs we set out to investigate the west side of Raudfjorden. We soon saw Harbor and Bearded seals, stunning scenery and lots of little auks, black guillemots, eider ducks and a few shorebirds.

By 10:30 we were all back on board, and at 11 am I went up to The Theatre for the First Timers Cocktail. At 11:45 Claudia Holgate presented a most interesting lecture entitled “An Introduction to birds of the Arctic and North Atlantic”. We learned about the interesting life of these birds, from the sex life of Auks to the long distance migration of the Arctic Terrn.

During lunch, the Silver Explorer sailed northeast to the island of Moffen in search of Walrus. We did find a group of about 20 to 30 along the shores of Moffen, which we admired from the ship following local regulations, and then we continued on North to look for Polar ice, a floating pack of ice in the Arctic Ocean. We came past 80º N and found no ice.

In view of the uncertainty of the location of the ice, Captain Stahlberg decided to head back south so we wouldn’t waste time, especially considering that we are planning on doing ice cruising in a couple days. By this time the sky had become quite overcast and the temperature had dropped a few degrees.

At 2:45 I had my first chance to lecture and I thought it would be appropriate to talk about glaciers, and so I presented my “Ice on The Rocks - The Cool World of Glaciers”. I explained to our guest what glaciers are, how they are formed, and how they move, what their features are and what effects they leave on the landscape. Just as I was finishing my lecture the Silver Explorer was entering the fast ice of Liefdefjorden and for a while we sailed through this surreal seascape. It was a most unique experience for our guests.

At 18:45 the expedition team hosted a Recap & Briefing followed by dinner. Another great day!

Tag 4 | 26. Juni 2011 | Spitzbergen, Raudfjorden – Moffen Insel – Enteninseln (Antoja)
Klaus Günther, Ornithologe

Koordinaten: 80º 00.64’ N, 014º 24.61’ E
Wetter: Nachts und vormittags sonnig und wolkenlos, mild bei 6-8°C, fast windstill und spiegelglattes Meer, einfach traumhaft! Nachmittags dann bedeckt, mäßiger Wind aus Süd und kalt, ca. 4°C.
Luftemperatur: 4-8°C
Wasssertemperatur: 1°C
Wind: Süd, 2-3 Beaufort

Das traumhaft sonnige, windstille und milde Wetter des Vortages setzt sich in der Nacht und am Vormittag fort. Die Silver Explorer ankerte am Vorabend im Raudfjord, umgeben von den teilweise noch schneebedeckten Bergen und Gletschern. Um Mitternacht gehe ich nochmals raus an Deck, um diese einzigartige Stimmung der Mitternachtssonne und das besondere Licht der flach stehenden Sonne, die gesamte Landschaft in rötliche Farben hüllt, zu genießen. Die Berge spiegeln sich im glatten Wasser und werfen lange schatten.

In etwa zwei Kilometer Entfernung am Ende des Fjordes erstreckt sich eine mehrere hundert Meter breite Eisfläche vor der Küste, die ich mit dem Fernrohr absuche. Hier und da liegen Ringel- oder Bartrobben auf dem Eis. Plötzlich entdecke ich einen gelben Fleck der sich bewegt und schon wieder habe ich das Glück, einen Eisbären zu sehen! Es ist ein stattliches Tier, vielleicht ein Männchen, das über die Eisfläche wandert. Nach den beiden Beobachtungen der Weibchen mit Jungtieren am Vortag ist dies nun schon der sechste Eisbär innerhalb von 24 Stunden. Bis drei Uhr morgens lässt sich der Eisbär von mir und weiteren Begeisterten bei der Suche nach Beute beobachten, zeitweise liegt er aber auch nur dösend auf dem Eis.

Nach wenigen Stunden Schlaf stehe ich um 6 Uhr wieder auf, denn bereits um 7:30 Uhr fahren wir mit den Schlauchbooten los, um die Eisflächen vor den Gletschern und den Fjord zu erkunden. Wir sehen mehrere Bartrobben und sogar auch einen Zwergwal, der mehrfach laut schnaubend auftaucht und schnell auch wieder verschwindet. Ab 9:00 Uhr ist dann auch die zweite Gruppe an der Reihe, die ebenfalls die Robben und den Zwergwal sehen kann. Am Rande der Eisflächen kommen uns die kleinen, schwarzen Gryllteisten sehr nahe. Neugierig schwimmen sie bis auf einen Meter an die Schlauchboote heran und lassen sich bestens fotografieren.

Gegen 11:00 Uhr werden die Anker gehievt und wir setzen die Fahrt mit der Silver Explorer fort. Kurz vor dem Verlassen den Raudfjord nach Norden entdecken wir erneut einen Bär (bereits die 7. Beobachtung), der am westlichen Ufer entlang wandert. Vermutlich handelt es sich um den selben Bären, der auch bereits nachts zu sehen war. Kurz schwenkt das Schiff von seinem Kurs ab und nähert sich dem Bären ein wenig, nimmt aber bald wieder seinen Kurs zur Insel Muffen auf.

Trotz der Eisbärenbeobachtung kann ich pünktlich um 11:45 Uhr einen etwa 45-minütigen Lichtbild-Vortrag über die Vögel von Spitzbergen und Nordnorwegen halten. Nach dem Mittagessen erreichen wir gegen 14:15 Uhr und nun bedecktem Himmel und kühlen 4°C die Insel Moffen. Mit einem Abstand von über 500 Metern von der Insel verharren wir knapp 20 Minuten und beobachten die gut 70 Walrösser, die dicht an dicht am Strand der kleinen, flachen Insel liegen. Ich habe wieder mein Spektiv mit Stativ aufgebaut und zeige vielen Gästen die imposanten Tiere, die sie Dank der 30-fachen Vergrößerung des Fernrohres gut sehen können. Ich kann ebenfalls eine der sehr seltenen Schwalbenmöwen im Prachtkleid, etliche Eismöwen, 2 Große Skuas und mehrere Schmarotzerraubmöwen sehen.

Da im Umfeld kein Eis auf dem Meer auszumachen ist, fahren wir zu den Enteninseln, wo sich noch ausgedehnte, aber relativ dünne Eisflächen befinden, die wir durchfahren. Leider lassen sich kaum Robben sehen, auch keine Walrösser auf dem Eis oder Eisbären. Dafür ist dann aber endlich eine der sehr seltenen Elfenbeinmöwen zu sehen. Die komplett weiße Möwe mit schwarzen Füßen und grauem Schnabel mit gelber Spitze ist sehr auffällig, im Vergleich zu den ähnlich großen Dreizehenmöwen mit grauen Oberseiten und schwarzen Flügelspitzen, die zu dutzenden auf der Eisfläche sitzen oder umherfliegen. Nach ein bis zwei weiteren Sichtungen von Zwergwalen kehren wir um und fahren wieder Richtung Südwesten, um am nächsten Morgen Ny-Alesund zu erreichen.

 

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