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Day 2 |
Jun 24, 2011

Bamsebu, Svalbard

By Kara Weller, Biologist

 

Co-ordinates: 77° 33’ N 15° 05’ E
Weather: sunny morning changing to partly cloudy in afternoon
Air Temperature: 4.5° C
Humidity: 67%
Pressure: 1012 hPa
Wind: 30 km / h

A leisurely morning at sea with sun shining brightly greeted us early today. Just a handful of people were up at 6 am, most having traveled far to reach Longyearbyen yesterday, but those up and about early experienced stunning views of the mountainous coast of Svalbard lying off our port side, and brilliant sunshine reflecting off the sea. The water sparkled, the seas were calm, and distant peaks were beautiful.

The latter part of the morning was spent with rubber boot distribution and a briefing on AECO (the Arctic Expedition Cruise Ship Operators Association) from Robin who covered the rules that tourists to Svalbard must observe, including careful behavior around bears! He also gave us information regarding our planned landing for the afternoon as well as for tomorrow.

Shortly after lunch we arrived at our afternoon destination of Bamsebu located inside Bellsund on the southwest side of Spitsbergen Island. This beautiful and wild location held many small discoveries for us to admire and we spent the afternoon walking around the site in groups. Most noticeable on the shore just behind the beach where we landed was a small hut used by trappers in the past and still sometimes today. It was maintained beautifully. The most impressive part of it however was the presence of many 4-inch nails poking OUT in the direction of anyone (or any bear?) wanting to lean or push against the doors and walls of this structure.

Tiny wildflowers added color to this stark landscape and we admired the seemingly fragile plants flowering on the tundra. Purple saxifrage was the must abundant. These are one of the toughest plants on the planet, able to survive as far north as land exists! Growing low and in a small cushion form they trap some warm air between the closely linked stems and leaves near to the ground and create a small microclimate that helps them to flourish and to attract insects that then help with pollination. Other flowers included the Svalbard poppy – always facing its head towards the sun, tufted saxifrage with its pale yellow or nearly white color, and arctic whitlow grass – a tiny bright yellow flower almost too small to see. We tried to walk carefully around the plants rather than step on these amazing species.

Along the shoreline we came upon whalebones piled up in massive mounds close to our landing spot. These were the remains of beluga whales hunted here in the 1930s by men who put nets across the bay and herded the large groups of belugas into them. These relatively small white whales are frequently found in large social groups that frequent fjords and bays and venture into much shallower water than other whale species. Just after inspecting the whalebones, the last few groups left on shore were surprised to hear that real live belugas had been spotted in the bay. Swimming past the Zodiacs that had been on their way back to the ship, a large group of perhaps 70 belugas swam into the bay near our landing site, and right along the beach where we stood watching them with amazement. Their smooth rounded white backs glided past us, occasionally giving us a glimpse of a few younger calves which are dark grey at birth and that remain a grey color for the first few years of life. We were incredibly fortunate to have this experience and it was a wonderful end to the afternoon.

The evening was completed with our captain’s welcome cocktail party followed by a welcome dinner.

Tag 2 | Juni 24, 2011 | Bamsebu, Svalbard, Norwegen
Christian Walter, Historiker

Wetter: sonnig, vereinzelte Wolken

Der Tag begann mit einer ruhigen Fahrt in Richtung Süden, um dem Bellsund einen Besuch abzustatten. Peter Damisch, unser englischsprachiger Historiker, war inzwischen auch an Bord gekommen und erzählte beim Frühstück von seiner Odyssee im Flughafen von Oslo. Nach mehreren versäumten Flügen hatte er den Nachtflug nehmen können, sonst wäre die Silver Explorer sicherlich ohne ihn abgefahren.

Die Bedingungen vor der Westküste Spitzbergens waren sehr gut, und niemand brauchte sich um Seekrankheitspillen zu sorgen. Das Restaurant konnte bis um 10:oo Uhr genutzt werden, doch um die Zeit bis zu unserer Ankunft vor der Hütte „Bamsebu“ nicht unnütz verstreichen zu lassen, traf sich das Expeditions-Team gegen 09:45 und bereitete die Verteilung der Gummistiefel vor.

Der nächste Programmpunkt war die obligatorische „AECO“-Einweisung in der Observation Lounge. „AECO“ ist die Vereinigung von Expeditionskreuzfahrt-Veranstaltern, die in arktischen Gewässern unterwegs sind. Diese Gruppe von Anbietern hatte sich 2003 zusammengeschlossen, um ein sicheres und umweltgerechtes Verhalten ihrer Gäste in der Arktis (Svalbard/Spitzbergen, Jan Mayen und Grönland) zu garantieren und war nach dem Vorbild der „IAATO“, der Vereinigung der Anbieter in der Antarktis, geschaffen.

Es war heute meine Aufgabe, diese Einweisung auf Deutsch zu geben, und zum Ende kam auch Karolina, unsere polnische Bärenwächterin aus Longyearbyen, um noch einmal dringlich darauf hinzuweisen, dass die Gefahren einer Bärenkonfrontation nicht zu unterschätzen seien und natürlich von ihrer Seite alles gemacht würde, um uns vor den Bären und die Bären vor uns zu schützen.

Anschließend gab es die Vorschau auf den heutigen Nachmittag und auch den Plan unseres morgigen Tages. Zuerst zeigte ich die Eisbilder, die immer die Grundlage für unsere Anlandungen oder Zodiac-Ausflüge sind. Die Konzentration des Eises bestimmt, ob wir anlanden können oder vielleicht sogar unsere Pläne ändern müssen, weil zu viel Eis den Weg versperrt. Die Bedingungen im Bellsund wurden als sehr gut vorausgesagt, das hatte man auch gestern schon aus dem Flugzeug sehen können.

Neben Bildern zu der Küste, zu der Anker- und Anlandestelle, wurden auch Aufnahmen der Sehenswürdigkeiten rund um „Bamsebu“, der „Bärenhütte“, gezeigt. Da alle deutschsprachigen Gäste in Gruppe Vier waren, würde dies bedeuten, dass sie als letzte an Land gelassen würden.

Weil nach unserem Landgang der Willkommens-Cocktail des Kapitäns geplant war, gab ich auch schon die Vorschau auf die morgigen Besuchspunkte Smeerenburg und den Raudfjord.

Während des Mittagsessens näherten wir uns dem Van Keulenfjord, in dem noch in den 30er Jahren des 20.Jahrhunderts Walfang mit Netzen betrieben wurde. Schon aus der Ferne konnte man die aus dieser Zeit stammenden verschiedenen Haufen von bleichenden Knochen der Belugawale erkennen.

Nach einer 90-minütigen Wanderung mit englischsprachigen Teilnehmern der Gruppen Eins und Zwei, kamen dann die Gäste der deutschsprachigen Gruppe an Land und wurden, unterteilt in zwei Gruppen, von Uli und mir zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten geleitet.

Die noch heute genutzte, und in Privathand befindliche Hütte „Bamsebu“ bot einige schöne Fotomotive, aber auch die kleinen Pflanzen, darunter besonders der Steinbrech, wurden digital erfasst. Klaus, der sein Spektiv mitgebracht hatte, sprach über in der Tundra zu erwartende Vögel und konnte sogar einen in der Ferne laufenden Polar-Fuchs zeigen. Juan, unser kolumbianischer Geologe, sprach über die geologische Geschichte Spitzbergens und wies auf die schönen Faltungsmuster der Berge hin.

Nach durchqueren eines leicht sumpfigen Gebietes –inklusive steckengebliebenem Wanderer- kamen wir an dem westlichen Ende des Strandes zu den dort angehäuften Belugaknochen. Als ob es verabredet gewesen wäre, kam auf die Frage, ob denn trotz der vormaligen Jagd Belugas noch zu sehen wären, der Durchruf vom Schiff, dass Kapitän Stahlberg Belugas gesehen habe.

Die Wale zogen in mehreren Gruppen zwischen uns und der Silver Explorer in Richtung Westen und konnten sowohl von den schon in den Zodiacs sitzenden, wie auch von den noch am Strand befindlichen Gästen gut gesehen werden.

Auch wenn wir so etwas verspätet zurück an Bord gelangten, der Willkommens-Cocktail konnte rechtzeitig um 19:00 Uhr beginnen. Kapitän Peter Stahlberg stellte sich und seine leitenden Offiziere vor und meinte, dass wir eine ganz besondere Reise vor uns hätten, denn die bildhübsche junge Frau, die wir schon an seiner Seite gesehen hatten, wäre seine Frau, und er würde sich natürlich ganz besonders anstrengen, um ihr und uns das Beste Svalbards zu bieten.

Das anschließende Willkommens-Abendessen war wie immer ein kulinarischer Höhepunkt der Reise, und sollte uns den Mund wässrig machen für die folgenden Abendessen. Die gesehenen Wale waren das Hauptthema, aber jetzt war die Erwartung bezüglich eventueller Eisbär-Sichtungen natürlich schon hoch.

Ein anschließender Drink in der Panorama Lounge und die Musik von Alfredo ließen den Abend dann ausklingen.

 

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