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Day 9 |
Nov 07, 2010

At sea

By Chris Harbard, Naturalist

Weather: cloudy with occasional sunshine and showers

Another spectacular day at sea, cruising through the Chilean Fjords. Although cloudy, the sun occasionally broke through to shine on the snow-capped mountains to either side of the ship. The day's activities began with Claire's fun lecture entitled 'Sea-Dog – Drake and the Spanish Main’. I enjoyed the fascinating talk – and the gold doubloons that were given out as prizes by Claire were well received by all.

Later in the morning, Sommelier, Javier Moriera gave a wine tasting, which was a great opportunity for a great many of the guests to sample some of the wines from the extensive cellar on board. I learned a lot as he gave instructions on distinguishing bouquet, colour and many other attributes of good wines and he then tested our skills with a tasting of two red wines.

While I enjoyed another excellent lunch, there was an opportunity to see one of the many shipwrecks that litter this region as the rusting hulk that was once the Grace Line's steamship SS Santa Leonor could be seen from the windows of the dining room. She was wrecked and abandoned after striking submerged rocks off Isabel Island in March 1968. Thank goodness our captain and pilots are so good!

In the afternoon, Victoria's enlightening lecture the ‘History of Patagonia’ was well attended. I was enthralled as she delved back into the distant past, 11,000 years ago, outlining major events right up to the present day, with tales of giants and the first European settlers, as well as giving a taste of what it has to offer now.

At tea time, the pleasure of Perry's piano-paying was heightened by the Kaiser Schmallen served by the Austrian executive chef, Norbert. These delicious delicacies consisted of special pancakes cooked, chopped up, and served with icing sugar and peaches were cooked in front of the delighted guests. I was almost tempted to have a second helping.

At 5 pm, Robin gave a briefing about Punta Arenas, tomorrow's destination, and also the Torres Del Paine National park, which many would be visiting. Victoria then enlightened us about Punta Arenas and its development from a small settlement to a thriving town, Brigitte explained how ice and glaciers are formed, Hans-Peter described some of the fantastic flowers in the Torres Del Paine National Park, and I provided some insight into the lives of Magellanic Penguins.

The Captain's Farewell Cocktail Party allowed guests to show their appreciation as the Captain introduced the many departments within the ship that work so hard throughout the cruise, and representatives of each were thanked with rapturous applause. The Captain gave special mention to the Chilean pilots that had worked so hard to ensure a safe voyage through the treacherous straits and down the fjords.

I enjoyed the fascinating company of some guests at the dinner that followed. For dessert the Maitre D', Marcello, personally cooked a special peach flambé. Many guests enjoyed a final nightcap in The Bar listening to out pianist Perry before retiring in anticipation of another fantastic day in and around Punta Arenas.

TAG 9  | 07. November 2010  | Auf See mit Kurs auf Punta Arenas, Chile
von Brigitte Fugger, Ornithologie, Meeresbiologie

Mittagsposition: 52° 23’ 20” S, 073° 41’ 30” W
Wetter: anfangs sonnig, später bedeckt und fallweise leichter Regen
Lufttemperatur: 6,0 °C
Wassertemperatur: 9 °C
Wind: 10-15 Knoten aus Nordwest

Wieder einmal hat sich das frühe Aufstehen bewährt. Der nahezu völlig klare Himmel gestern Nacht hatte viel versprochen, und der heutige Morgen hielt dieses Versprechen. Die wenigen Wolken, die sich am Himmel zeigen, tragen nur zur Dramatik dieses Sonnenaufgangs bei. Einige wenige Gäste, meine Kollege Peter Clement, der jeden Morgen auf den Außendecks nach eventuellen gefiederten Besuchern schaut, und ich haben diese Momente sehr genossen. In diesem regen- und wolkenreichen Gebiet sind Sonnenaufgänge wie dieser wirklich eine ganz große Besonderheit.
Am heutigen Seetag – oder sollte man besser sagen Fjordtag? – beginnt der Vormittag – wie üblich - mit zwei Vorträgen. Am Eingang des Theatre begrüßt Anthropologin Claire Allum ihre Zuhörer mit Säbel und Hut der Piraten, über die sie heute sprechen wird. Ich selbst habe diesmal ein ganz anderes Thema gewählt: „Faszination Eis – von der Schneeflocke zum Tafeleisberg“. Vielleicht ein etwas seltsames Thema für eine Biologin, aber gerade in den polaren Regionen ist es ja letztlich das Eis, das über den Fortpflanzungserfolg der Tiere entscheidet – und so erscheint es doch wichtig, Bescheid zu wissen. Außerdem haben wir erst gestern einen Gezeitengletscher besucht, und überhaupt wurde die gesamte Region der Chilenischen Fjorde letztlich vom Eis geformt.
Während ich noch spreche zieht sich draußen der Himmel zu, nur einzelne Bergrücken werden noch von der Sonne wie mit einem Scheinwerfer bestrahlt. Dadurch wird die Szenerie fast noch unwirklicher: von mächtigen Gletschern zu weichen Kuppen geschliffene Rücken uralten Granitgesteins bedeckt mit nur mehr spärlichem Grün; Schwarzbrauen-Albatrosse, Riesensturmvögel und die kleinen Buntfuß-Sturmschwalben, die dem Schiff folgen, wo immer der Wind ausreichend stark ist. Immer wieder schweift der Blick nach draußen über diese kühle, nasse Welt aus Meer und Fels.
Das für 11.00 Uhr geplante Weinseminar in der Panorama Lounge findet viel Zuspruch. Sommelier Javier Moreira wird seinem Ruf als exzellenter Weinkenner mehr als gerecht. Am Nachmittag sind wie dann erneut in die Observation Lounge gebeten, denn Hans-Peter Reinthaler wird über „Klimawandel – das globale Experiment“ referieren. Damit wagt sich der Botaniker ebenfalls an ein relativ fremdes – und zudem noch sehr kompliziertes - Thema, das er aber mit Bravour meistert. Im Theatre unterhält unsere Historikern Victoria Salem zeitgleich die englischsprachigen Gäste mit ihren spannenden Geschichten zur „Geschichte Patagoniens.“
Bereits um 17.00 Uhr sind alle bereits wieder zu Rück- und Vorschau gebeten. Während ich zunächst den englischsprachigen Gästen die Geheimnisse der Gletscher und ihre gewaltigen landschaftsgestaltenden Kräfte – erfolgreich (!) - näher bringe, gibt Hans-Peter Reinthaler den deutschsprachigen Gästen einen Überblick über die Flora des Nationalparks Torres del Paine, den viele ja morgen besuchen werden. Im Anschluss erklärt er noch die Pläne und Zeitpläne für morgen. 
Dann bin auch ich zurück auf der deutschsprachigen Seite und übernehme die Vorbereitung auf die morgen zu erwartende Tierwelt. Neben einigen allgemeinen Küstenbewohnern – gefiederten natürlich – geht es diesmal vor allem um Pinguine, denn morgen soll ja die Magellanpinguin-Kolonie bei Otway nahe Punta Arenas besucht werden. Und für alle Torres-del-Paine-Freunde füge ich schnell noch die Neuweltkamele an. Damit schließt die schwimmende „Universität Prince Albert II“ auch ihre Pforten, den dies war das letzte „Recap“ dieser Reise.
Um 19.00 Uhr treffen sich alle Gäste wieder im Theatre, denn Kapitän Stahlberg hat zum Abschiedscocktail geladen. So ganz in Abendkleidung sehen alle plötzlich ganz anders aus und man erkennt sich kaum wieder. Ein paar wenige Gäste allerdings verweigern auch heute die Krawatte. Kapitän Peter ruft bei diesem feierlichen Anlass unter anderem alle seine Mitarbeiter auf die Bühne – von der Küche unter Leitung von Anne Mari Cornelius bis zum Maschinenraum - und findet lobende Worte für alle. Das nachfolgende Abschiedsessen, das „Captain’s Farewell Dinner“ enttäuscht auch die verwöhntesten Zungen nicht…

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