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Day 10 |
Nov 08, 2010

Punta Arenas

By Peter Clement, General Naturalist

Co-ordinates: S 53 10, W 70 54
Weather: southwest wind, 35 knots with showers

I went on deck this morning at about 6.00 am as the Prince Albert II was approaching the dock in Punta Arenas. The wind was blowing strongly out of the west. I remained on deck to enjoy the scene on the dock, looking at the tugs and other craft tied to see if there were any that I knew. In anticipation of the morning ahead, the next thing was to have a good breakfast and then get my clothing ready for a day that looked both windy and possibly wet.

At 8.00am it was time to disembark from the Prince Albert II and walk to the port control. Once on the dock, the strength of the wind could be felt as it pushed us along.

This morning I would be going to see the Magellanic penguins at the Otway Sound Penguin reserve. This would be a journey of about 40 miles to the east of Punta Arenas. The bus took a road that ran parallel to the Strait of Magellan and went through the eastern part of this town. Punta Arenas has a population of 130,000 and is the prominent settlement on the Strait of Magellan and is the capital of the Magellanes and Chilean Antarctic region.

Turning off the main highway onto a dirt road and soon passing through open range land, I began seeing some birds. At the Mina Rica estancia there was a Darwin’s Rhea somewhat unhappily living in a large pen beside the road, and behind the Rhea was a display of old farm machinery. During the rest of the drive, a condor was seen down on the ground eating what looked like an upland goose and keeping him company were crested cara caras, and chimangos.

Once we were at the Otway Sound Penguin reserve, I stepped out of the bus to be blasted with a very strong wind, which was also quite cool. The penguins were indifferent to the wind and went on with their routine of feeding and tending their eggs in the burrows. I found the viewing from the blind was more comfortable as it allowed me to steady my camera out of the wind and get some good shots. Returning down the trail, I stopped at one of the lookout points to see some flamingoes, which I had not expected to see today. I re-boarded the bus for the return trip and enjoyed the respite from the bracing wind.

Fortified by another splendid meal from the Prince Albert II Restaurant, I went back ashore into the town again. In the center of town I found the Plaza Munoz Gamero surrounded by trees and neat gardens. The plaza is dominated by a bronze statue of Magellan. Sheltering from the rain showers, I made my way up onto the hill at the back of town for a wide sweeping view of the town and the shores of the Strait of Magellan.

Returning back through town past old houses and new gave me a contrasting view from the old traditional way of life and the modern face of this southern city. As the sun gets low in the sky it is time for the Prince Albert II to depart. Because of the strong winds, the tugs will assist us to come off the wharf, and our stevedores make ready to let our lines go. In no time we are clear and on course to the southwest in the Strait of Magellan.

 

 

TAG 10 | November 08, 2010  | Punta Arenas, Chile
von Hans-Peter Reinthaler, Biologe

Koordinaten: 53°10’ S, 70°54’ W
Wetter: bewölkt, regnerisch

Schon sehr früh machte die Prince Albert II an der Pier in Punta Arenas fest. Die Sonne ging gerade über der Stadt auf als bereits unsere ersten Gäste das Schiff verließen um auf die Torres del Paine National Park Tour zu gehen.

Ich war heute auf die Tour in das Otway Pinguin Reservat eingeteilt und hatte dadurch die Möglichkeit etwas länger das Bett in der Kabine zu genießen, denn die Exkursion dorthin startete erst um 8.00 Uhr.

Die Exkursion in den Nationalpark ging zuerst mit dem Flugzeug von Punta Arenas nach Puerto Natales und dann mit dem Bus in den Park. Von Berichten meiner Kollegen und der Gäste, die diese Tour mitmachten zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und auch die Tier-und Pflanzenwelt schien keine Scheu zu kennen und so konnten Kondore, Guanacos, verschiedene Vogelarten und ungefähr 20 verschiedene Pflanzen arten beobachtet werden. Im Park selbst wurden die landschaftlichsten reizvollsten Punkte angesteuert, wie z.B. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen ging es dann über die Laguna Amarga zurück nach Puerto Natales und von hier aus wieder mit dem Flugzeug nach Punta Arenas. Wo unsere Gäste nach einem langen fast 12 Stunden Ausflug müde aber glücklich zurück an Bord von der Prince Albert II kamen.

Die zweite Exkursion führte wie bereits oben erwähnt in das Otway Pinguin Reservat, welches ungefähr 65 km nördlich von Punta Arenas liegt. Ich begleitete wieder den deutschsprachigen Bus und durfte heute auch übersetzten, da unsere lokale Reiseleiterin nicht so gut Deutsch beherrschte und daher es einfacher war dass ich die Übersetzung übernahm. Ihre Kenntnisse über die Region und auch über die Fauna waren sehr gut und so erhielten unsere Gäste eine umfassende Information zu dieser Region. Zunächst ging es durch Punta Arenas, vorbei am Plaza de Armas, dem Hauptplatz, und die Hauptstraße hinaus nach Norden. Dabei ließen wir rechter Hand, die Wollfabrik und Schaffleischfabrik liegen, um ein wenig später einen herrlichen Blick auf die Magellanstraße und die Tierra del Fuego Insel zu haben. Nachwievor stellt Schafwolle und Schaffleisch die wichtigsten Exportgüter dieser Region dar und auch wichtigsten Wirtschaftszweige, obwohl der Tourismus stark im Kommen ist.

Auf unserem Weg zum Reservat konnten wir Darwin Nandus, Kelpgänse , Lamas und sogar zwei Kondore beobachten. Ein vielversprechender Einstieg in die heutige Tour. Nach ungefähr 1,5 Stunden Fahrt parkte der Bus am Eingang zum Reservat. Von dort aus fing dann der Rundweg, welcher zuerst über einen Schotterweg und später über einen Holzstegweg führte, durch das Reservat. Der erste Stop war ein Beobachtungspunkt gleich am Strand wo sich auch schon einige der Magellanpinguine eingefunden hatten und sich zu überlegen schienen ob sie nun ins Wasser oder wieder zurück an Land in ihre Erdbauten gehen sollten.

Die Brutzeit der Pinguine hatte soeben erst begonnen, daher wechselten sich Männchen und Weibchen in ihrem Brutgeschäft ab. Zusätzlich konnten unsere Gäste beobachten wie sich gerade einige der Pinguine von ihren Bruthöhlen aus auf den Weg ins Meer machten. Weiter ging es zu zwei Beobachtungstürmen, von wo aus ein schöner Blick auf die Brutkolonie möglich war und auf einer nahegelegene Brackwasserlagune Chilenische Flamingos beobachtet werden konnten. An blühenden Pflanzen bot das Reservat keine besonderen Überraschungen und neben einer Berberitzenart, der Strandgrasnelke, Acker-Hornkraut, konnte eine Sauerkleeart entdeckt werden.

Zurück ging es wieder mit dem Bus durch die patagonische Steppe mit vereinzelten, Scheinbuchenbeständen, und wiederum gelang es uns den Kondor und die Darwin Nandus zu beobachten.

Gegen 12.30 erreichte der Bus die Pier, und unsere Gäste hatten am Nachmittag die Möglichkeit Punta Arenas individuell zu erkunden.

Um ca. 19.00, bei starkem Wind und Strömung hieß es Leinen los und die Prince Albert II nahm Kurs auf unser nächstes Ziel dem Garibaldi Gletscher im Süden der Tierra del Fuego Insel.

Ein köstliches Dinner im Restaurant und ein herrlicher Sonnenuntergang über der Magellanstraße beendeten einen langen aber schönen Tag in den Chilenischen Fjorden.

 

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