• Call us +1-877-276-6816 or contact your travel agent
  • A / A
Contact us
Call us +1-877-276-6816 or contact your travel agent
Day 8 |
Oct 10, 2010

Mogue Village, Mogue River, Darién, Panama

By Claire Allum, Archaeologist/Anthropologist

Co-ordinates: 08°19’3”N 078°14’09”W
Weather: Warm, slightly overcast and breezy

It was a dark, early morning start today. The Hotel Staff must have risen at 3:30 am to serve the breakfast they did at 4:30 am. There were scrambled eggs, crispy bacon, fried mushrooms and tomatoes, lox, cream cheese, three different kinds of pickled herring, granola, fresh baked bread, cheeses, sliced meats and lashings of hot tea and coffee.

I climbed into Jarda’s Zodiac at 5:30 am accompanied by ten guests. The sea was calm as we motored from the Prince Albert II. From a distance, our ship was a dazzling sight, her bright lights reflected and sparkling across the sea surface.

The pale grey light of early morning greeted us at the mouth of the Mogue River. As we slowly made our way upstream, snowy egrets gracefully took to the air, disturbed by our engines. At Pre-cap, the evening before, Brigitte, our bi-lingual German/English Expedition ornithologist had suggested we might see spoon-bills and toucans today. I saw both within half an hour of daylight.

At Mogue Village, the Noko (Chief) greeted us, and Captain Peter Stahlberg presented school supplies, donated by the guests. Our guide, John, talked about Emberá culture and Brigitta translated his words into German. During the dancing, I was introduced to a US Peace Corp volunteer by Randall, a guest who had run into him by the Communal House. Sami had been in the village for three months and hoped to stay for two years. He was teaching English to the children and younger Emberá, and interested in helping the village strengthen their ecotourism and sustainable development programs.

After our planned activities we found the tide was too low for us to leave at 11:00 am. We needed to delay our return until 2:30 pm. We now had more time to explore the village and the area around it. I set off on a walk to see a nearby petroglyph with Joshua, one of our Panamanian guides, Brigitta and guests.

Our path took us through Emberá gardens and fields. We were shown palms used for constructing houses and thatched roofs, fruiting Jagua trees whose round fruits are used for making black body paint dye, Cocobolo trees (Rosewood) used for carvings, avocado trees, maize fields, and fallow areas of heliconia (broad-leafed ground plants). The latter were filled with a delightful array of brightly coloured, buzzing hummingbirds. Brigitta pointed out a leaf filled with butterfly eggs, something I had never seen before.

The path was quite muddy and slippery. I never made it to the petroglyph. I gave my camera to a guest, Neal, and he, along with other members of the “Magnificent Seven” (the seven guests who made it), took pictures for me. The petroglyph was much larger than I expected. They can often be nothing more than two or three grooves along a rock surface. This sinuous design covered two surfaces of a large rock. There is a tradition of petroglyphs in Panama dating back to 1000 BC – AD 500 in prehistory.

By 3:00 pm we were back in our boats and heading to the Prince Albert II. I made the return trip in a motorized dugout canoe driven by the local Emberá church pastor. The majority of Emberá consider themselves Christian, but are still able to accommodate their own spiritual beliefs within this framework. I have heard the carved female figure sitting on top of the Communal House called both “mother of the Earth/Emberá” and “the Virgin.”

Back on the ship it was amazing how quickly we all changed from wet and mud-covered to clean, smart and elegantly dressed for our 6:00 pm Recap & Briefing. It was a wonderful day and I am sure everyone slept well that night!

TAG 8 | Oktober 10, 2010 | Darien Jungle
Von Astrid Guenther-Weigl, Biologin, Meeresbiologie, Tiermedizin

Wetter: Tropisch warm, wechselhaft

Die abenteuerliche Fahrt in den Regenwald des Darien begann für mich um 4:45 Uhr am Sidegate. Es war noch dunkel. Doch das Ausbooten der Gäste in 7 Zodiacs und 3 Langboote dauerte seine Zeit. Und so dämmerte bereits der Morgen, als alle Boote zusammen mit der Flut langsam in den den Mogue Fluss glitten.

Die Fahrt führte vorbei an Palmen, Mangroven und Urwaldriesen. Die Vogelwelt war phantastisch. Silberreiher, Schmuckreiher, Krabbenreiher, Mangrovenreiher, Schneesichler, große Spechte, Eisvögel und noch vieles mehr. Am besten gefielen mir die Brachvögel mit ihrem langen gebogenen Schnäbeln. Zugvögel aus Nordamerika.

Elf Nautische Meilen legten wir in etwa 2 Stunden zurück und als wir an der Anlegestelle unseres Zieles, einem Dorf des indigenen Volkes der Embara ankamen, brannte auch schon ziemlich heiß die Sonne vom Himmel.

Mitglieder der Dorfgemeinschaft erwarteten uns. Frauen und Mädchen in bunte Wickelröcke gekleidet, die Männer und Jungen teilweise im Lendenschurz und alle versehen mit Tattoos und bunten Ketten aus Glasperlen und Silber. Alle lachten und freuten sich sichtlich über unsere Ankunft. Eine kurzes Ständchen auf der Flöte begrüßte uns und schon wurde ich von zwei kleinen Mädchen an der Hand genommen und in das Dorf geleitet.

Die traditionellen Häuser der Embera sind aus Holz gebaut, mit Schilf gedeckt und stehen auf Stelzen. Am Dorfplatz vor dem „Gemeinschaftshaus“ waren Bänke aufgebaut. Der Bürgermeister begrüßte uns, Geschenke wurden vom Kapitän übereicht und John unser lokaler panamaischer Guide gab eine kleine Einführung in die Kultur der Embera.

Es folgte eine kurze Tanzaufführung. Schnell wurden wir aufgefordert mit zu tanzen. Ob dem so richtig Folge geleistet wurde konnte ich nicht beobachten, da ich zur Kokosnuss Ernte gerufen wurden.

Mittlerweile hatten die Frauen und Mädchen der Embera Stände aufgebaut und boten ihr Kunsthandwerk zum Verkauf an. Wunderschöne Korbflechtereien. Ganz fein gearbeitet, in leuchtenden Farben. Besonders die Körbe mit Tiermotiven hatten es mir angetan. Daneben wurden Holzschnitzereien, Perlenschmuck und Schnitzarbeiten aus der Elfenbein Nuss angeboten.

Gegen 10 Uhr fing es an zu regnen. Plötzlich stand Jarda vor uns und verkündete eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Schlechte: Kein Wasser im Fluss. Absolute Ebbe. Die Gute: Wir können noch bis zum Nachmittag im Dorf bleiben.

Das kam für mich gerade Recht. Genügend Zeit also um sich in Ruhe um zu sehen. Joshua bot eine Vogelwanderung an, der sich viele trotz leichtem Nieselregen anschlossen. Ich besichtigte mit unserem Kuna Führer Igua ein Haus im Dorf, übersetzte seine Erläuterungen, schlenderte mit Gästen kreuz und quer durch die Gemeinschaft und behandelte die Wunden eines von einem Hund gebissenen kleinen Jungen. Igua hatte sich mit Jagua, einem blauen Farbstoff, bemalen lassen und sah nun schon fast aus wie ein echter Embera

Im südamerikanischen Regenwald durften Kolibris natürlich nicht fehlen. Brigitte führte mich und weiter Interessenten zu einer Lichtung, die über und über mit Helikonien bewachsen war. Ich hörte das leise Brummen der Flügel, bevor ich sie sah. Wie kleine Hubschrauber flitzten die im Sonnenlicht blau schimmernden kleinen Vögel von einer Blüte zu anderen.

Weitere Höhepunkte waren die Blattschneiderameisen, Blaue Morphos, riesige Schmetterlinge, die über unsere Köpfe schwebten und natürlich die grüne Pracht des tropischen Regenwaldes.

Inzwischen war es extrem heiß und schwül geworden. Die Flut ließ sich Zeit. Um etwa 14.00 Uhr beschloss Robin zu einer weiter flussabwärts liegenden Anlandestelle zu wandern. Doch auch hier sah es nicht viel besser aus.

Die Zodiacs und Langboote konnten nur nassen Fußes nach einem Weg durch glitschigen Schlamm erreicht werden und lagen praktisch fest. Unter tatkräftigem Einsatz aller Expeditions Mitglieder und einiger Gäste, wurde ein Boot nach dem anderen dann solange gezogen und geschoben, bis ausreichend tiefes Wasser erreicht war.

Erschöpft, aber glücklich fuhren wir nun Richtung Pazifik. An den Mangrovenwurzeln war deutlich zu sehen, wie tief das Wasser gesunken war. Wieder war der schwarz-weiße Amazonas Eisvogel zu sehen und Orchideen und Bromelien boten ein tolles Fotomotiv in der Abendsonne. Nach einem letzten Blick auf Schlangenhalsvögel und Kormorane an der Flussmündungen, nahmen wir Kurs auf die Prince Albert II.

Während im Recap die Highlights des Tages noch einmal rekapituliert wurden, nahmen wir bereits Kurs auf die Isla Coiba. Tagua, Jagua und Chunga, Kolibris, Insekten, Kalebassenbaum und Krabbenwaschbär. Der Besuch des Embera Dorfes im Darien war wirklich ein unvergessliches Erlebnis.

    Request a Quote  Request or Download a Brochure Sign Up for Exclusive Offers