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Day 2 |
Jun 30, 2010

Smeerenburgfjorden, Sallyhamna, Svalbard

By Juan Carlos Restrepo, Geologist

Co-ordinates: N 79º 49’, E 011º 15’

Weather: Foggy and sunny

Air Temperature: 3ºC

Sea Temperature: 1ºC

Pressure: 1022 hPa

Wind: 10 knots

The small bay of Sallyhamna is a safe bet, a beautiful spot and a great way to start a Svalbard cruise these days. Last September a dead fin whale drifted into Svalbard and right now, what’s left of it is in this location in northwest Spitsbergen. The free meal has congregated a “Celebration” of bears. “Celebration” is actually the term used to describe a group of polar bears, but semantics aside, it was absolutely spectacular. The sun was shining and…. Oh, sorry, I was supposed to start from the beginning of the day and I jumped forth to the afternoon landing in Sallyhamna. Back to this in a bit.

This morning was a morning at sea. At 9 am our Expedition Leader Conrad Combrink presented the AECO (Association of Arctic Expeditions Cruise Operators) briefing. In this mandatory lecture, Conrad explained the codes of conduct established by AECO to control and make sure that the tourism in Svalbard is practiced responsibly and with minimal impact in the environment and wildlife.

Right after this briefing he went on with the Zodiac briefing explaining the use of this watercraft that make our expeditions possible, and finally he presented the plans for today and the next couple days. The morning up until then had been very foggy, but oddly enough when he finished his briefings the fog lifted up and revealed the stunning landscape of Smeerenburg Fjord. The ship had sailed up to the glacier and as the sun broke through the fog the mysterious and almost eerie views were absolutely spectacular.

We lingered around for a while enjoying the views, but secretly we were on a mission. We had to get to Sallyhamna, where we had an appointment with ten polar bears! And they honored the date and as soon as we got there all Zodiacs were deployed and we went in for this marvelous treat. Coming in we could already see a few of them walking around or napping away. As we turned the corner we found one asleep near the shore and we got to see him from pretty close. As we kept going more and more of them became visible. There were 3 mothers with cubs; all of them were first-year cubs. People were gob-smacked, we all were, it is quite unusual to see so many bears together in a small area. The remains of the whale still had some meat on it and a male was feeding on bits that are still underwater.

Stunning views on Day One, it does not get any better than this. Coming back to the ship was beautiful as the fog surrounded and engulfed the vessel. Driving the Zodiacs into the thick fog was somewhat surreal.

Everybody was back on board by 3:30 pm and since we had some time in hand, a polar bear lecture seemed very appropriate. Petra Glardon and Robin Aiello took care of it, in German and English respectively, by presenting informative and fun lectures about the life of the king of the arctic, the polar bear.

At 7 pm Captain Aleksander Golubyev introduced his officers during the Captain Welcome cocktail, followed by the traditional Captain’s Welcome Dinner offered by Executive Chef Torsten and Maitre’D Marcelo.

Tomorrow, an adventure-packed day awaits for us.

TAG 2 | Juni 30, 2010 | Smeerenburgfjord und Sallyhamna, Svalbard, Norwegen
von Christian Walter, Historiker

Koordinaten: 79° 38’ N , 11° 25’ O
Wetter: teils Nebel, teils blauer Himmel; vor dem Smeerenburggletscher strahlender Sonnenschein

Heute sollte der Vormittag noch auf See verbracht werden, sodass der dichte Nebel, der die Prince Albert II umgab, dem Morgen keinen Abbruch tat. Nichtsdestotrotz wäre ein Blick auf die Küste Spitzbergens sicherlich schön gewesen....

Auch wenn wir nicht während des Morgens anlanden sollten, so gab es dennoch genug an Bord zu tun: die „Obligatorische Zodiaceinweisung“ und die genauso anwesenheitspflichtige „AECO-Einweisung“ wurden von Stefan, unserem bayrischen Geologen aus Buenos Aires, in der Observation Lounge abgehalten.

Für die 15 verspätet angekommenen schweizer Mitreisende wurde danach die Seenotrettungseinweisung wiederholt –sehr unglücklich zeitmässig, denn genau zu diesem Zeitpunkt öffnete sich der Himmel, bzw lichtete sich der Nebel als wir südlich der Danskoya (=Däneninsel) in den Smeerenburgfjord hineinfuhren. Conrad, unser Expeditionsleiter, meinte, es wäre eine mysteriöse Stimmung: die Bergrücken der Danskøya kamen zaghaft aus dem Nebel heraus. Sobald ich seine Durchsage auf deutsch wiederholt hatte, eröffnete sich dann (im wahrsten Sinne des Wortes) eine traumhafte, schneebedeckte Landschaft vor uns.

Kapitän Golubev fuhr die Prince Albert II erst einmal ans südliche Ende des Fjordes. In der Ferne waren der Göteborgknuten mit 708 Metern und der Tyskertfjellet mit 1012 Metern zu sehen, davor und daneben verschiedene Gletscher. Bis auf 1,4 Seemeilen konnten wir an die Gletscherkante fahren, danach war der Fjord nicht weiter kartografisch erfasst. Ein wahrlich wunderbarer Beginn unserer Expeditionsfahrt durch den Norden von Svalbard.

Bei 79° 38’ N und 11° 25’ O kehrten wir dann um, um in Richtung Sallyhamna, unserem Nachmittagsstop, zu fahren.

Von Virgohamna, einer für frühe Luftexpeditionen der Arktis wichtige Stelle, war nichts zu sehen; Nebel umgab es total, dafür liessen sich aber die Reste der Tranöfen und Grundrisse der Smeerenburgwalfangsiedlung an Backbord erkennen.

Ein kurzes Mittagessen, dann hiess es, sich auf den Zodiacausflug in die Holmiabucht bei Sallyhamna vorzubereiten.

Wir hatten 2 Stunden Zeit, dort nach Eisbären zu suchen, denn ein anderes Schiff wollte der Bucht gegen 15:30 Uhr einen Besuch abstatten...

Obwohl wir schon letzte Woche Eisbären in der Bucht gesichtet hatten, konnte es natürlich nicht als gesichert angesehen werden, genausoviele Tiere wie beim letzten Besuch zu sehen.

Wir hatten Glück, mehrere Eisbärenmütter und Jungtiere waren weiterhin dort- insgesamt konnten 7 Bären bestaunt und fotografiert werden. Wir waren aber nicht die einzigen Besucher: eine Yacht aus Southhampton lag in der Bucht und der Sysselmannen (=Gouverneur) von Svalbard hatte 2 Parkwächter/Polizisten in einem Schnellboot losgeschickt, um die Situation begutachten (und filmen) zu lassen.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise, sodass sogar manche Mitreisende fragten, wie dies denn überboten werden könne... Stefan schlug vor, die Reise zu beenden und nach Longyearbyen zurückzufahren –vielleicht auch, um die Fussballweltmeisterschaftsspiele ansehen zu können. Doch Kapitän Golubev hatte andere Pläne.

Nach Aufnahme der Weiterfahrt gaben Petra, unsere deutschsprachige Biologin, und Robin Aiello, unsere amerikanische Biologin, Kurzvorträge über Wissenswertes bezüglich der Eisbären, damit das Gesehene auch gut verarbeitet werden konnte.

Um 19:00 Uhr bat Kapitän Golubev zu seinem Willkommenscocktail ins Theater ein. Er stellte seine leitenden Offiziere vor und meinte, dass sich 121 Besatzungsmitglieder aus 26 Nationen um das Wohl der Gäste sorgen würden.

Ein Toast auf eine interessante Fahrt und gutes Wetter leitete über auf das Willkommensabendessen im Restaurant.

Wir fuhren mit mehr als 13 Knoten durch den Nebel in Richtung Lagøya und waren auch schon bald über die Kante der Welt ins Nichts gefahren: auf der elektronischen Karte fehlte das Gebiet nördlich des 80. Breitengrades komplett (wer kommt schon auf den Gedanken, soweit nördlich fahren zu wollen??).

Wir ankerten schon vor Mitternacht vor der Insel und konnten auf den morgigen, frühen Besuch mit eventueller Sichtung von Walrossen gespannt sein.

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